Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

Ausstellung: Kindheit und Jugend in Wilhelmshorst im 20. Jahrhundert

| 1 Kommentar

12. November 2016
16:00bis18:00
19. November 2016
14:00bis18:00

Ausstellung im Gemeindezentrum Wilhelmshorst, Dr.-Albert-Schweitzer-Str. 9-11

Ausstellungseröffnung: 12.11.2016 / 16 Uhr

Weitere Öffnungszeiten: 19.11.2016, 14-18 Uhr, danach mit Terminvereinbarung

 

Plakat zur Ausstellung (PDF)

Ein Kommentar

  1. Zur Anfrage „Faule Jäger ?“
    Landesweit und aus Berlin werden zunehmend Wildschweinschäden beklagt. Fernsehen, Funk und Presse zeigen es allen Verantwortlichen und Bürgern mit drastischen Bildern und Beiträgen. Auch oder gerade in Michendorf und Wilhelmshorst werden gemeindliche und private Flächen über Nacht verwüstet. Die „Offene Arbeitsgruppe Bürgerinteressen“ hat ihr drittes Treffen genutzt, um zu klären, was bei uns Gemeinde, Bürger und Bürgermeister tun können, um Schäden zu vermeiden.
    Telefonkontakte mit dem Gemeindeamt ergaben die Existenz eines Antragsformulars für die Bejagungen in der Gemeinde. Die Arbeitsgruppenmitglieder hofften auf einfachen Lösungen durch organisierten Einsatz zugelassener Jäger. Detailierte
    Informationshilfe leistete als Gast ehrenamtlich Herr Drombowski, Mitglied der Michendorfer Jagdgenossenschaft. Er klärte über die Komplexität der Sach- und Rechtslage in und um die Gemeinde auf: Verantwortlich für die Jagdaktivitäten in den Orten sind die privaten und g e m e i n d l i c h e n Grundstücksbesitzer, d. h. die Gemeinde Michendorf. Beteiligt werden müssen alle Betroffene mit Besitz. Schließlich müssen innerhalb hoher Rechtshürden verantwortungsbewusste und willige Jäger gefunden werden. Dies ist innerhalb von privaten Außenbereichsflächen Wald, Wiese, Felder usw. zumindest denkbar. Um Wilhelmshorst aber sind die Außenbereiche Bundes- und Landesflächen. Für diese gelten wechselnde Kurzpachtverhältnisse – zum großen Teil mit auswärtigen Jägern. Diese tun sich mit Daueraktivitäten und Ortskenntnissen oft schwer. Jagdlösungen werden auch durch explosionsartiges Bestandswachstum der Wildschweine wie auch Waschbären erschwert.
    Nach dem Dank an Herrn Dombrowski diskutierte die Arbeitsgruppe Erwartungen an Bürgermeister und Gemeinde. Die Gemeinde (der Bürgermeister) ist für die Schadensabwehr innerhalb ihres Gebietes zuständig und verpflichtet. Hier ist mehr Initiative der Gemeinde notwendig und nicht ein Abschieben der Verantwortung ausschließlich auf den Bürger. Nur gemeinsam mit den Bürgern, den Behörden und den Jägern gibt es mögliche Wege, der Wildschweinlplage Herr zu werden.

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