Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

Wilhelmshorster Wetter wütete

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Ein analoges WWW erwischte nun auch mal unsere Idylle, nachdem viele angekündigte Unwetter der jüngsten Wochen immer einen Bogen um Wilhelmshorst gemacht hatten.

Vollgelaufene Keller und Straßenunterspülungen hielten sich aber diesmal aufgrund des fortgeschrittenen Ausbauzustandes in Grenzen; einzig der immer bei Starkregen betroffene Hasensprung machte sich in niedere Gefilde auf den Weg und plazierte sich wie immer weitflächig  im Ravensbergweg. Dort war schon am Vormittag der Michendorfer Bauhof am werkeln, den Flächenerguß mit starker Technik zusammenzufegen und abzutranportieren. Wohin durfte der fleißige Mann nicht sagen, „nur der Bürgermister hätte Rede- und Auskunftsrecht“, was angesichts einer so weltbewegenden Angelegenheit sicher berechtigt ist.

Denn nach vielmaligen Hinweisen eines betroffenen Anliegers, doch mal bayerische oder österreichische Steilstraßenbaukenntnisse anzuwenden und der steten Verweigerung des Bauamtes unter wechselnder Führung irgendwelche Ratschläge zu ästhimieren, ist der neuerliche Erdrutsch tatsächlich ein Politikum.

Seit den Nachtstunden war eine hörbare Auswirkung auch ein Defekt an der Bahnschranke, der dazu führte, daß alle Züge befehlsgemäß vor der Schranke anhalten mußten und erst nach mehr oder weniger langem und lauten Hupen weiterfahren durften.

Der zusätzliche Halt verlängerte die Fahrzeit der Züge wie die – sowieso schon langen – Schrankenschließzeiten um 2–5 Minuten. Eine (vergessene?) Leiter deutete auf den fortdauernden Notfall. Ab Mittag des Tages (12. 6.) waren Halt und Huperei der Züge beendet.

Also, auf zu neuen Erkenntnissen!

Ein Kommentar

  1. … und vom „einzig betroffenen“ Hasensprung floss das Wasser munter weiter zum wohl tiefsten Punkt in WH. nördlich der Bahnlinie – Eichenweg/Ecke Birkenweg. Wieder standen Keller und Tiefgarage knöcheltief unter Wasser, ähnlich wie am 29.06. vor 2 Jahren. In der „MAZ“ wurde dazu sogar ein Foto abgebildet.
    Kurz nach Mitternacht musste schließlich die Feuerwehr gerufen werden, um die Regenmassen abzupumpen. Also, liebe Anwohner vom Hasensprung und vom Ravensbergweg, schätzt Euch glücklich. Wir konnten die Gummistiefel erst 2 Tage später ablegen. Ob sich nun im Ergebnis einer mittlerweile stattgefundenen Ortsbesichtigung durch Mitarbeiter der Gemeinde etwas ändert? Wollen wir es hoffen.

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