Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

Wilhelmshorst hat gewählt

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Neben der Europa- und der Kreistagswahl fand zum gestrigen Sonntag in 3 Wahllokalen auch die Wahl zur Michendorfer Gemeindevertretung sowie zum Ortsbeirat von Wilhelmshorst statt.

Nach einer Grafik der Wahlleitung auf michendorf.de sind mit fast 23 % die Grünen die stärkste Kraft im Ortsbeirat, gefolgt von CDU (18,3 %) und IGW (18,1, %). die AfD konnte knapp 8 % und Einzelkandidat Sauer immerhin knapp 7 % der Stimmen erringen.

Interessant wird die Sitzverteilung im Ortsbeirat. Danach erhalten:

Grüne  2 Sitze,
CDU      2 Sitze,
IGW      2 Sitze,
SPD       1 Sitz,
AfD        1 Sitz,
BfM       1 Sitz.

Noch interessanter wird die Wahrnehmung der Kandidaten für die errungenen Plätze sein, da manche Kandidaten auch für Gemeindevertretung und Kreistag kandidiert haben, was sich nach Abstimmungsgesprächen wohl erstmalig zur konstituierenden Sitzung des neuen Ortsbeirates am 18. Juni erweisen wird.

7 Kommentare

  1. Sehr geehrte Wilhelmshorster und Wilehelmshorsterinnen,

    ich habe in Bezug auf die personenbezogenen Stimmen als Einzelbewerber das dritthöchste Stimmenzahl erreicht und mir fehlten nur 44 Stimmen für einen Platz im Ortsbeirat. Ich denke, man kann hier von einem knappen Rennen sprechen, aber so ist es eben in der Demokratie
    .
    Wäre ich in den Ortsbeirat gewählt worden, hätte ich mich für Herrn Christoph Schulte von den Grünen als Ortsbeiratsvorsitzenden und Ortsvorsteher und eine ergebnisorientierte Zusammenarbeit aller Parteien ausgesprochen.

    Herr Schulte hat in direkter Wahl, gefolgt von seinem Parteikollegen Herrn Hardy Schulz in direkter Wahl mit Abstand die meisten Stimmen erhalten und die Grünen haben mit 22,7% auch insgesamt das beste Ergebnis im Ort erzielt.

    Ich hoffe, dass die anderen Parteien diesen Umstand anerkennen und den demokratischen Prinzipien folgend, Herrn Schulte zum Ortsbeiratsvorsitzenden, also Ortsvorsteher wählen.

    Ich hoffe insbesondere darauf, dass Herr Sommerlatte und die IGW sich an die Ortsbeiratswahl von 2008 erinnern, bei der Herr Sommerlatte, nicht zum Ortsvorsteher gewählt wurde obwohl die IGW damals die stärkste Fraktion im Ortsbeirat war, weil die restlichen fünf Ortsbeiratsmitglieder gegen ihn stimmten.

    Damals beklagte Herr Sommerlatte sich in einem offenen Brief:

    „Mit Parteienkalkül und internen Absprachen zwischen den gewählten Vertretern (…), wurde (…) der Wählerwille in Wilhelmshorst ignoriert. Ränkespiele dieser Art sind mir und sicherlich vielen Wilhelmshorster Bürgern fremd und zeigen, dass demokratische Spielregeln den Interessen von Machtpositionen, insbesondere von den so genannten „regierenden Parteien“, nunmehr auch in den kleinsten Gemeindeteilen zunichte gemacht werden. “

    Den ganzen Brief können Sie hier lesen: http://www.wilhelmshorst.de/wahlen/offener-brief-an-die-burger-von-wilhelmshorst/

    Es bleibt also zu hoffen, dass Herr Sommerlatte über die Jahre seine eigenen Worte nicht vergessen hat und sich am 18.06.2019 nicht den „Wählerwillen ignoriert“, sich „politischen Ränkespielen“ und bei dieser Wahl des Ortsbeiratsvorsitzenden beteiligt und „demokratische Spielregeln“ zugunsten des Erhalts von „Machtpositionen“ missachtet.

    Mit demokratischen Grüßen

    Michael Sauer

  2. Des Rätsels Lösung für die Unterschiedlichen Berechnungen sind die Sitze im Ortsbeirat. Laut Hauptsatzung der Gemeinde Michendorf hat der der Ortsbeirat Wilhelmshorst 9 Plätze.

    Nach der Wahl in 2014 wurden aber nur 8 Plätze besetzt. Warum das so gewesen ist und warum jetzt 9 Plätze besetzt werden, weiß ich noch nicht. Fakt ist, dass dieser eine Platz die Sitzplatzverteilung derartig verändert. Das kann man Benutzterfreundlich hier ausrechnen lassen.

    https://www.arndt-bruenner.de/mathe/scripts/sitzverteilungen.htm

    Sobald ich herausgefunden habe, warum in den vergangen Jahren nur 8 Plätze besetzt wurden und dieses Mal 9, werde ich hier berichten.

    Viele Grüße

    Michael Sauer

    • Sehr geehrter Herr Sauer,

      im letzten Ortsbeirat gab es auch 9 Sitze, einen Sitz hatte DIE LINKE, der von Andrea Schulze wahrgenommen wurde. Nachdem Frau Schulze die Gemeinde Michendorf durch Umzug verlassen hatte, blieb der Sitz unbesetzt. Hintergrund war, dass DIE LINKE keinen Nachrücker*in auf der Liste hatte.

    • Lieber Herr Sauer, ich kann Ihnen Ihre Frage beantworten. Wir sind 2014 mit 9 Menschen im Ortsbeirat gestartet. Dann ist die Vertreterin der Partei Die Linke ausgeschieden. Die Position wurde nicht nachbesetzt, weil keine Nachrückerin oder kein Nachrücker zur Verfügung stand.

      Freundlicher Gruß

      Christoph Schulte

  3. Eine große Freude. In unserem Ort haben wirklich viele ihr demokratisches Recht wahrgenommen. Rund 75 % Wahlbeteiligung ist ein tolles Ergebnis!

    In welcher genauen Konstellation auch immer, wir Anwohner freuen uns auf frischen Wind im Ortsbeirat und Projekte die in die Zukunft weisen und nicht die Vergangenheit wahren.

    Viel Glück und Kraft wünsche ich!

  4. Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger. Unter folgendem Link können Sie die genauen Ergebnisse für die Ortsbeiratswahl einsehen.

    https://michendorf.de/images/stories/_news/Wahl/OrtsbeiratWH2019.html

    Nach anderen Berechnungen soll die Sitzverteilung anders werden, als es in der Meldung heißt. Demzufolge könnte im Ortsbeirat die Parteienlandschaft vielfältiger werden. Unabhängig davon, ob ich einen Platz im Ortsbeirat bekomme oder nicht, möchte ich allen danke, die Vertrauen in mich setzen und mir ihre Stimme*n gegeben haben.

    CDU: 1 Platz
    SPD: 1 Platz
    GRÜNE: 2 Plätze
    AfD: 1 Platz
    IGW: 1 Platz
    Sauer 1 Platz

    u

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