Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

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Tierheim kämpft weiter mit Schwierigkeiten

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Neuer Vorsitzender stellt im Ortsbeirat das Vorhaben Tierheimbau vor

Nach der Schließung des Potsdamer Tierheims an der Forststraße vor 10 Jahren hat die Suche nach einem geeigneten neuen Objekt lange gedauert. Zwar gab es schon zeitig Hinweise auf das SaGo-Gelände, weil dort zu DDR-Zeiten u.a. eine Hundestaffel mit Ausbildungsmöglichkeiten und einer voll ausgestatteten tiermedizinischen Praxis existierte und deshalb die Voraussetzung optimal erschienen. Warum diese Möglichkeiten nicht genutzt wurden oder werden konnten ist unbekannt.
Nun hat der Tierschutzverein am entgegengesetzten Ende des Geländes das ehem. Objekt der Schwerhörigenschule (nach der Wende mit zusätzlichen Containern als Asylbewerberheim genutzt) mit seinen 5 Flachbauten erworben und will es Stück für Stück zum komfortablen Tierheim ausbauen. Die massiven Baracken haben nach Meinung von Sachverständigen trotz langjährigem Leerstand und ihrer totalen Ausschlachtung durch Diebe und Vandalen noch eine nutzbare Bausubstanz.

Die Schwierigkeiten nach Darstellung des neuen Vereinsvorsitzenden Günter Hein bestehen z.Z. in der nötigen Erreichbarkeit des Objektes und dem Anschluß der Medien. Obwohl diese einst vollständig existierten, sollen sie, unabhängig von ihrer evtl. Nachnutzbarkeit neu verlegt werden.

Obwohl das Objekt eine eigene Zufahrt von der Huchel-Chaussee verfügt, soll künftig die Erreichbarkeit über den Haupteingang des SaGo-Geländes von der B2 m.H. eines Straßenneubaus innerhalb des Geländes erfolgen. Es sei daran erinnert, daß zu DDR-Zeiten der einstige Waldweg von der damaligen Wilhelmshorster Potsdamer Straße zur Schwerhörigenschule als stabile Betonpiste eigens als separate Zufahrt für dieses Objekt gebaut wurde. Es ist deshalb unverständlich, warum nun Entscheider die Nutzung dieser Zufahrt untersagen und so unnötige Kosten in Größenordnungen dem Tierheimbetreiber aufbürden, die dieser dringend an anderer Stelle verwenden könnte.

Gleiches gilt für die Medienanschlüsse Telefon, Elektro, Gas- und Wasser, die alle schon mal funktionierten; sogar ein Heizkanal zum Heizhaus existierte, wie ein Abwasseranschluß an die zentrale Kläranlage des Geländes. Es scheint bei den Medienbetreibern eine pure Verschwendungslust auf Kosten des Tierheims bzw. engstirnige Verweigerung möglicher Ressourccn zu herrschen, die hoffentlich noch tlw. zu ändern wäre.

Zur Vertiefung der Beziehungen zwischen Wihelmshorst und dem Tierheim tagt der Ortsbeirat am 29.5. auf dem SaGo-Gelände.

Ab der wärmeren Jahreszeit werden ständig Arbeitskräfte mit Fachkenntnissen, aber auch für Hilfsarbeiten gesucht und neben Arbeitsleistungen sind nat. auch Material- und Geld-Spenden gern gesehen. Der Tierschutzverein Potsdam und Umgebung  verfügt neben einer eigenen Internetseite auch über ein eigenes Konto: DE22 1605 0000 3501 0030 20.

Der TSV freut sich über und dankt für die Unterstützung aus dem tierliebenden Wilhelmshorst!

Ein Kommentar

  1. Sieht man sich das ewige Teater um den BER an, entsteht der Eindruck, dass hier wohl nachgeahmt werden soll: Ein Endlos-Fall für Potsdam-Mittelmark mit persönlicher Profilierung einer Vielzahl von Politikern, ohne Fachleute und ohne Eröffnung jemals!
    Jemand wird dann schon daran verdienen. Und wenn es nur der Amtsschimmel ist, der braucht auch ab und zu neues Heu. Vielleicht sollte man erst einmal eine Kommission bilden und/oder ein teures Gutachten in Auftrag geben.
    Warum eigentlich ist unbekannt, aus welchen Gründen damals das SaGo-Gelände (siehe 1. Absatz) nicht genutzt werden konnte? Jemand muss das doch wissen!

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