Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

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Raubüberfall !

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Fast schon täglich finden Überfälle auf Geschäfte in unserer Region statt. Wenn es aber unseren kleinen Ort betrifft, ist nicht nur die Aufregung, sondern die Bedrohung der Existenz besonders groß.

Nun traf es unseren Konsum, die Polizei – siehe unseren Presseticker – nennt den Krügerschen Eckladen An der Aue / Huchel-Chaussee „Post“, der am Freitag kurz vor Ladenschluß überfallen wurde. Die Inhaberin Frau Herken wurde von zwei riesigen Verbrechern bedroht und hat verständlicherweise nun Angst und Furcht vor ähnlichen Wiederholungen.

Nach Anruf bei der Polizei waren schnell zwei Streifenwagen vor Ort, später dann noch Wagen der Kriminalpolizei, die zu dem Raub ermittelten. Es gab sogar Zeugen, die aus der Nähe den Überfall bemerkten. Deren Aussagen wären wichtig, und vielleicht sogar zielführend, wenn — wenn sie was hätten sehen können.

Doch eine Beleuchtung des kleinen Parkplatzes An der Aue zwischen Huchel-Chaussee und Vogelweide, vor Monaten gefordert und versprochen, um die im Dunkeln gefährliche Situation von kreuzenden Fußgängern und dem heftigen Abendautoverkehr An der Aue zu entschärfen, fehlt noch immer. Erst auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung wurde zum wiederholten Mal die versprochene Lampe angemahnt. Wenn die gebrannt hätte, hätten die Zeugen das Nummernschild des Fluchtautos erkennen und eine bessere Täterbeschreibung abgeben können.

Es wäre also eine schnellere Arbeitsweise der Verwaltung wünschenswert, wie auch eine deutlichere Präsenz der Polizei. Ungewiß, ob der früher auf seinem Moped durch den Ort rasende „Kugelblitz“ oder der im Ort ansässige ABV den heutigen Herausforderungen gegenüber der Verbrecherwelt gewachsen wären; ein größeres Sicherheitsgefühl haben sie vor den in den letzten Jahre erfolgten Sparmaßnahmen bei der Polizei jedenfalls vermittelt.

KPA

 

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