Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

Neue Ortszeitung für die Gemeinde Michendorf

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Neue Ortszeitung für Gemeinde Michendorf

Unter den Namen „Michendorfs Kritsche Blätter“ informiert eine Initiativgruppe um den Alt-Wilhelmshorster Andreas Jentzsch die Bürger der Gemeinde.
Die mangelnde Berichterstattung in der Großgemeinde wird vielfach kritisiert. Besonders krass fiel dies bei dem Bahnhofsankauf und den zwei letzten Bürgerbegehren gegen die Abgabe der Gemeindeimmobilien an eine Wohnbaugesellschaft „Gewog“, die in Kleinmachnow ansässig ist, auf.

Das Missverhältnis zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung sorgt für immer neue Verbitterung und Ignoranz. Auch die lange zurückliegende Kommunalreform mit der bis heute unhandhabbaren Bildung von Großgemeinden verursacht bei den Bürgern erhebliche Defizite, wenn es um politische Mitwirkung geht.

Mit den „Kritischen Blättern“ werden vor allem die Themen angesprochen, die in der Öffentlichkeit als Fehler und Ungerechtigkeiten durch den Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung erlebt werden. Die neue Zeitung erscheint in Abhängigkeit der Aktualität der Gemeindeprobleme. Dies sind zur Zeit Bürgerbegehren und Bebauungspläne, die einzelne Bürger begünstigen. Auch der zunehmende Verfall der Infrastruktur und die oft als unausgewogen erscheinenden Ordnungsamts-Maßnahmen können durch die kritischen Blätter gemildert werden.
Denn die Bürger haben in ihnen die Möglichkeit ihre eigenen Initiativen zu erläutern und durch Mitarbeit zu fördern.

Die Ortszeitung „Michendorfs Kritische Blätter“ ist öffentlich kaufbar im Konsum Wilhelmshorst. Zudem liegen die Zeitungen in Abgabeboxen am Hasensprung und Rosenweg aus. Weitere öffentliche Stellen werden noch angezeigt. Außerdem ist die Zeitung online abrufbar unter www.michendorfskritischeblaetter.de

Andreas Jentzsch

4 Kommentare

  1. Die Keile zwischen Ost und West werden nach wie vor an ganz anderen Stellen getrieben (Abtreibungsverbot, damals undenkbare Debatten gegen Impfpflicht, ungleiche Löhne und Renten, 16 verschiedene Bildungssysteme, der Wunsch nach einem Flugzeugträger und einem teuren Regierungsflughafen, der ewige hochgeschaukelte Russland-Hass in den Medien, das Verweigern des Titels a. D. für ehem. NVA-Offiziere (offiziell: fremde Heere Ost!!), das völlig bildungsferne Fernsehen, der Kampf ums Geld allerorten, der Mietwucher, der Verkauf von riesigen Flächen in der Landwirtschaft an „Heuschrecken“, die GroKo…) Ich könnte noch lange fortsetzen. Und wirkliche Argumente gegen diese Beispiele gibt es nicht, es sei denn, man informiert sich freiwillig nur bei ARD und RTL. Da findet man immer ein „Gegenargument“, gegen alles. Und lässt nichts anderes gelten. Oder man lässt eine Nachricht (oder mehrere) einfach weg.
    Die „Mauer“ ist auch nach 30 Jahren bei vielen noch da, gedanklich, leider. Und es ist längst nicht nur die Schuld derer, die dahinter (aus westlicher Sicht) gelebt haben.
    Nach der bisherigen Gestaltung der „Wende“, z. B. durch die Treuhand oder durch die Bonner Hardthöhe muss man eigentlich auch nicht mehr so sehr auf Integration erpicht sein, die ist wohl doch nach wie vor von westlicher Seite nicht gewollt. Immerhin war seitdem bisher nur jeder 5. Westdeutsche im Osten (Urlaub usw.).
    Oder sollen 40-to-Laster mit Baumaterial, viele abgesägte Bäume auf neuem Baugrundstück und dann wieder ein entstehender neuer Wohnpalast in WH. (Bauherr meist aus Bonn und Umgebung) auf Dauer Freude hervorrufen?
    Ich habe keine Mauer im Kopf, aber ich erwarte auch kein Verständnis mehr.

  2. Hallo Rackowiak,

    schade, dass Ost und West ganz offensichtlich immer noch unüberwindbare Hindernisse sind und Sie ganz offensichtlich völlig frustriert mit einer Mauer durch den Kopf herum laufen.
    So findet Integration auf jeden Fall nicht statt! Schade eigentlich! In Zeiten wie diesen, sollte man zusammen halten und nicht Keile zwischen Ost und West treiben.

    • Hallo Jessy,

      super guter Kommentar ! Bist mir dazu zuvor gekommen. Mich stören schon seit langem diese deutlich geäußerten Ossi/Wessi Anmerkungen. Auch ich bin der Meinung, dass Rackowiak seinen Frust der Wendezeit nicht verarbeitet hat. Schade, nach so langer Zeit…..

  3. Ich habe mir die neue Ortszeitung im Konsum für 1,50 € gekauft und aufmerksam durchgelesen.
    Erster Eindruck: Viele Informationen (die homepage von WH. dagegen ist ja leider fast tot), viele, leider auch subjektive Darstellungen, ohne Alternativgedanken zu erwähnen. Nur die Meinung von Herrn Jentzsch – das braucht der Ort nun auch nicht unbedingt.
    Und vor allem viele, viele Rechtschreib- und Druckfehler! Handwerklich eine glatte „5“, mit der „6“ hatte ich nie zu tun. Also ich werde mir diese Ortszeitung nicht mehr kaufen. Mir reicht da schon die „MAZ“, ein „leuchtendes Vorbild“ für Rechtschreibung und Grammatik (durchaus auch negativ gemeint).
    Leute, die Ihr so etwas schreibt, habt Ihr keine Schule mehr besucht, lest Ihr keine Bücher oder habt Ihr einfach keine Zeit zum Korrekturlesen? Auch das – gab es vor der „Wende“ so nicht!
    Und wer da meint „ewiger Ossi“, der soll doch nun langsam auch ‚mal beweisen, dass er irgendetwas besser als wir damals kann!

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