Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

Kinderflut in Michendorf

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Bauarbeiten an der Container-Kita haben begonnen

Im Ortsteil Michendorf der Großgemeinde gibt es zu viele Kinder, weshalb dort die derzeitige Krippenkapazität nicht ausreicht – ein Provisorium mußte schnell her. Schon im September sollte  die im Frühjahr rasch erfundene Container-Kita in Wilhelmshorst eröffnen, ein wolkiger Wunsch.

Die Bauarbeiten an dem Straßen-Großprojekt „Dr.-Albert-Schweitzer-Straße“ sind noch nicht beendet, da brummen nun unweit im Quartier An der Aue Ecke Vogelweide bzw. Huchel-Chaussee weitere Bagger: die Arbeiten an der Container-Kita haben Anfang November begonnen. Leider mußte das kleine Wäldchen zur Vogelweide dem Bauvorhaben weitestgehend weichen, was bedauerlich ist, weil die durch die Johanniter betriebene Kita für knapp 100 Kinder ja offiziell nur 1 Jahr bestehen soll. Tief ausgekoffert wird die gesamte Fläche des gemeindeeigenen Grundstücks, was früher einmal das Gartenrestaurant der Gaststätte Hammer bzw. die ungenutzte Fläche der HO-Gaststätte „Ravensberge“ war. Dahinein kommt eine tragfähige Schotterschicht, worauf dann die Spezialcontainer stabil stehen sollen. 55 Stück werden erdgeschossig hufeisenförmig aufgestellt. Die Planungsbüros Haak aus Bergheide und Basler aus Rehbrücke betreuen die Bauphase und Meli-Bau aus Herzberg führt die Arbeiten aus. Ein „sehr sportlicher Plan“ könnte nun zu Weihnachten (dieses Jahres) die Eröffnung mit sich bringen. Mit Bangen sehen die Anwohner dem entgegen, denn die ausnahmslos aus Michendorf stammenden Kinder werden wohl größtenteils per Eltern-Taxi ihr Domizil erreichen bzw. abgeholt werden.
Als Folgeprojekt soll dann nach Beendigung des Provisoriums eine dauerhafte Bebauung des Geländes folgen.

3 Kommentare

  1. Mich würde an dieser Stelle interessieren, wer den Ausgangsbeitrag geschrieben hat. Ist das eine offizielle Stellungnahme des Ortsbeirates oder eine private Meinung? Es wäre wichtig, dies deutlich zu kennzeichnen, denn diese Meinungsmacherei gehört nicht in den Informationsteil dieser Webseite.

    Im übrigen finde ich es in diesem Zusammenhang erschreckend, dass die Fremdenfeindlichkeit bei manchen Anwohnern bereits an der Ortsgrenze beginnt.

    Und wer glaubt, dass Wilhelmshorster Eltern ihre Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad in Krippe, Kita und Grundschule bringen, möge sich zu den Hauptzeiten vor Ort gerne eines besseren belehren lassen.

    Die Fläche war übrigens meines Wissens nach die Einzige mit Baurecht in der Gemeinde Michendorf und es sollte zügig gehen.

  2. Dem kann ich mich nur anschließen. Es gibt doch an der Potsdamer Straße, am Ortsausgang von Michendorf ein riesiges, eigentlich gar nicht genutztes „Gewerbegebiet“ mit sehr großen Freiflächen. Verkehrstechnisch liegt dieses auch sehr günstig.
    Dann gibt es doch noch das ehemalige Sens Konvent Hotel, in dem auch nur noch ein paar Flüchtlige wohnen. Liegt praktisch an der Potsdamer Straße und hat sogar Parkplätze. War denn auch hier keine Zwischenlösung möglich?
    In Wilhelmshorst gibt es doch auch noch eine Art Baustofflager hinter dem Netto Supermarkt. Auch hier war keine Zwischenlösung möglich?
    Dafür gibt es in der „Waldgemeinde“ wieder größere Anzahl von Bäumen weniger, für die bestimmt keine Ersatzpflanzungen im Ort gemacht werden. Und gleich im Anschluss verschwindet noch eine historische Grünfläche im Ortskern.
    Da haben alle Verantwortlichen ganze Arbeit geleistet. Bravo!

  3. „…denn die ausnahmslos aus Michendorf stammenden Kinder werden wohl größtenteils per Eltern-Taxi ihr Domizil erreichen bzw. abgeholt werden.“
    Da interessiert mich, warum die Kita nicht gleich in Michendorf gebaut wird? Das scheint mir weder aus Sicht der Eltern, noch unter Umweltaspekten zielführend. Gibt es in Michendorf gar keine vorübergehend nutzbaren Flächen?

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