Wilhelmshorst

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Radtour

Fortschritt beim Radweg Langerwisch-Saarmund

Die forcierten Proteste gegen den Stillstand bei der Planung und Bau des dringend benötigten Radwegs durch 2 Radler-Demonstrationen zeigen Wirkung: Ein Runder Tisch tagte adhoc in Michendorf. Den Radweg werden auch Saarmunder Schüler der Wilhelmshorster Schule sowie Sport-Kinder und Jugendliche aus Wilhelmshorst, die in Saarmund trainieren, nutzen.

Wenn alle Beteiligten ihr Wort halten, ist die Realisierung des Radweges von Langerwisch nach Saarmund gesichert.
Am Dienstag den 10. September trafen sich auf Einladung der Gemeinde Michendorf die wichtigsten Partner für den neuen Radweg entlang der L77. Dabei waren neben Vertretern der Gemeindeverwaltung Michendorf auch die Bürgermeisterin von Nuthetal Frau Hustig, der Leiter der Potsdamer Niederlassung des Landesbetriebes Straßenwesen Herr Schmidt, die betroffenen Flächeneigentümer Herr und Frau Bildt aus Langerwisch, der zuständige Abteilungsleiter des Unternehmens Landgard Herr Engh mit Rechtsanwalt Drewes und das von Landgard beauftragte Planungsbüro I.B.S. aus Beelitz. Auch die neu gewählte, zukünftige Bürgermeisterin der Gemeinde Michendorf Claudia Nowka (Bündnis für Michendorf) nahm teil.
Das Gespräch wurde vom Vorsitzenden der Gemeindevertretung Volker Wiedersberg (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) geleitet. Der Gesprächstermin bot zeitlich die letzte Möglichkeit, um den Bau des Radweges durch den Landesbetrieb Straßenwesen (LS) mit den zugesagten Fördermitteln zu realisieren. Herr Schmidt vom LS stellte dar, dass eine Fertigstellung des Radweges im Jahr 2020 nur abgesichert werden kann, wenn im Oktober 2019 die Ausschreibungen für die ersten Arbeiten erfolgen. Voraussetzung hierfür sind aber konkrete Informationen der Firma Landgard darüber, wie das auf den Grundstücken des Pflanzengroßmarktes in Langerwisch anfallende Regenwasser in den Mittelgraben abgeleitet wird. Denn an dieser Stelle drückt das gesammelte Regenwasser auf das Straßenbauwerk und macht eine Gründung des an der südlichen Straßenseite zu bauendem Radweges unmöglich, wenn es nicht weitergeleitet werden kann.
Alle Beteiligten des Gespräches bekundeten, dass sie an einer umgehenden Realisierung des Radweges das größte Interesse haben, damit die Fördermittel wirksam werden können. Das bedeutet, die Firma Landgard und Frau Bildt als Eigentümerin und Nutzerin der zwischen Straße und Mittelgraben gelegenen Wiesen müssen sich kurzfristig vertraglich einigen. In dem Gespräch gelang es, eine wegweisende Lösung zu entwickeln, die den Bau des Radweges in dem engen vorgegebenen Zeitrahmen ermöglicht. Die entsprechenden Vereinbarungen zwischen Landgard und Frau Bildt werden in den nächsten Tagen fixiert. Vereinbart wurde auch, dass die Firma Landgard bis Mitte Oktober 2019 einen Zeitplan an den Landesstraßenbetrieb zur Durchführung der Maßnahmen vor.
Dies ist dann der Startschuss für den Beginn der Vorbereitungen durch den Landesstraßenbetrieb für die Bauarbeiten. In den darauffolgenden Monaten müssen die Maßnahmen der Beteiligten ineinandergreifen. Damit dies gelingt, werden alle Beteiligten im Kontakt bleiben. Die Firma Landgard wird dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Michendorf Herrn Wiedersberg zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung am 30. September den Stand der Dinge – auch für die Öffentlichkeit – mitteilen. Sollten sich bis dahin Schwierigkeiten ergeben, wird die Gemeinde Michendorf erneut zu einem Runden Tisch einladen.

[PM der Gemeinde MD]

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