Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

Der Neue ist der Alte: Gerd Sommerlatte bleibt im Amt

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Mit 5:4 Stimmen bestätigten die neu gewählten Ortsbeiratsmitglieder auf ihrer konstituierenden Sitzung am 18. Juni Gerd Sommerlatte im Amt des Ortsvorstehers. Als Gegenkandidat war Hardy Schulz (merkwürdigerweise nicht von seiner Wahlformation) benannt worden, dessen Jugend zwar gelobt, aber dessen Unbekanntheit im Gremium einem Wechsel in der Führung des Ortsparlaments entgegen stand.

Sommerlatte wurden seine Erfahrung und gute Sacharbeit angerechnet; unisono wurde künftig eine bessere Information der  Einwohner gewünscht, wie auch im Beirat eine parteioffene Zusammenarbeit zum Wohle der Wilhelmshorster gefordert wurde.

Der Ortsbeirat wird zZ. gebildet aus:

Ortsvorsteher: Gerd Sommerlatte (IGW)
Stellvertreter: Hardy Schulz (Bündnis 90/Grüne)

Mitglieder:

Marianne Baer (SPD)
Dr. Wolfgang Link (CDU)
Marita Overbeck (CDU)
Hans Joachim Pieper (AFD)
Ernst Joachim Sattler (BfM)
Dr. Christoph Schulte (Bündnis 90/Grüne)
Ulrike Zoschke (IGW) 

(BfM – Bündnis für Michendorf ; IGW – Initiativgruppe für Wilhelmshorst)

Wir wünschen der neuen Vertretung neben zukunftsträchtigen Ideen vor allem Durchsetzungsvermögen! D. Red,

16 Kommentare

  1. Sehr geehrte Leser und Leserinnen der Kommentare,

    in der Sitzung des Ortsbeirats von Wilhelmshorst am 29.07.2019 wurde einstimmig (!) beschlossen, dass die Kommentarfunktion bis auf weiteres, zeitnah abgeschaltet wird.

    Ich finde es erschreckend, dass gerade diese Entscheidung, die eine der ersten Entscheidungen des neugewählten Ortsbeirats ist, welche auch noch einstimmig beschlossen wurde.

    Ich hatte vor allem angenommen, dass das Bündnis 90/Die Grünen und das Bündnis für Michendorf, der Kommentarfunktion aufgeschlossener gegenüber stehen.

    Ich bin der Meinung, dass das kein Schritt in Richtung Bürgernähe, Bürgerbeteiligung und Transparenz war.

    Michael Sauer

    • Hallo Herr Sauer,

      da Sie anwesend waren, wäre es der Vollständigkeit halber sinnvoll, wenn Sie auch erwähnen, dass diese Einschränkung nur mit dem Ziel (vorübergehend) eingeführt wurde, die Möglichkeiten der Interaktion zwischen Bürgern und dem Ortsbeirat kurzfristig auszubauen!

      Es wird auf dieser Webseite in Zukunft umfassendere Möglichkeiten der Beteiligung geben, allerdings nach den Plänen der Verantwortlichen.

      Die Verbreitung von Halbwahrheiten und anschließend notwendiger Diskurs lenken nach Meinung Vieler nur von sinnstiftender Tätigkeit ab.

      Bitte lassen Sie sich nicht von Teilen der Antworten, die im Ortsbeirat gegeben werden, verunsichern, sondern gehen Sie nach Möglichkeit auf den gesamten Sachverhalt ein.

      Das hier stellt meine persönliche Meinung dar, nicht die des Ortsbeirates.

      Vielen Dank.

      Hardy Schulz

  2. Ich möchte zuerst auf Frau Brauns Kommentar und der darin gemachten Aussage, „Wilhelmshorst steht hinter Dir!“ antworten.

    Insgesamt 81,9% der Stimmen wurden nicht an Herrn Sommerlatte und die IGW vergeben. Ich halte es daher nicht für angebracht öffentlich zu behaupten, dass Wilhelmshorst hinter ihm stehen würde.

    Konkret erhielt Herr Sommerlatte 331 Stimmen, also rund 5,9% aller Stimmen, bei der personengebundenen Wahl.

    Also haben ihm mindestens 111 Bürger*innen alle, ihrer drei Stimmen gegeben und im besten Fall haben ihm 331 Bürger*innen jeweils eine Stimme gegeben.

    Von insgesamt 1021 Stimmen der IGW, haben 690 die übrigen Listenkandidaten der Gruppierung gesammelt, womit die Vereinigung zwei Sitze im Ortsbeirat zugeteilt bekommen hat.

    In der geheimen Wahl des Ortsbeirats erhielt Herr Sommerlatte 5 von 9 Stimmen. Ich gehe bei diesem Ergebnis von einer Koalition aus IGW, CDU und AFD aus. Zusammen vereinigen diese Gruppen 44,2% der abgegebenen Stimmen auf sich.

    Bündnis 90/Die Grünen, die SPD und BfM vereinigen zusammen 42,7% aller abgegebenen Stimmen auf sich. Hier handelt es sich um einen Unterschied von 1,5%. Somit ist zwar ein knappe, aber echte Mehrheit erreicht.

    Die Frage stellt sich für mich, ob die Wähler*innen der CDU und AFD mit dem Votum ihrer gewählten Vertreter einverstanden sind. Die in den Ortsbeirat gewählten Vertreter sind aber letztendlich nur ihrem Gewissen verpflichtet. So bleibt nur zu hoffen, dass sie ein Gehör für die Sorgen, Wünsche sowie Nöte ihrer Wähler haben werden und nicht selbstgerecht ihre Vorstellungen für Wilhelmshorst zu verwirklichen suchen.

    Ich möchte auch einen Rückblick auf die Wahlergebnisse von Herrn Sommerlatte aus den letzten zwei Wahlen für den Ortsbeirat von Wilhelmshorst und die Michendorfer Gemeindevertretung machen, um Frau Brauns Aussage zu relativieren.

    Bei der Ortsbeiratswahl im Jahr 2008 erhielt Herr Sommerlatte 533 Stimmen und bei der Wahl zur Gemeindevertretung 445 Stimmen.

    In der Ortsbeiratswahl im Jahr 2014 erhielt Herr Sommerlatte 354 Stimmen und der Wahl zur Gemeindevertretung 239 Stimmen.

    Bei der Betrachtung der Zahlen, macht es eher den Eindruck, dass tendenziell immer weniger Wilhelmshorster*innen hinter Herrn Sommerlatte stehen.

    Bevor jetzt jemand vorschnell eine Verleumdung oder üble Nachrede wittert, möchte ich darauf verweisen, dass ich meine Aussagen auf Unterlagen stütze, welche mir von der Gemeindeverwaltung Michendorf zur Verfügung gestellt wurden oder noch hier öffentlich zugänglich sind.

    https://www.michendorf.de/gremien/wahlen/78-nicht-kategorisiert/976-kommunalwahlen-2019

    Dann möchte ich auf das Lob von Frau Braun an die „Webmaster“ eingehen, dass „es ist gut zu wissen …“ ist „, dass Wilhelmshorst.de der Leserschaft durch Zensur die Aufgabe abnimmt, sich mit „nazistischen Terminilogien“ auseinandersetzen zu müssen.“

    Ich möchte mich ganz klar von jeglicher nationalsozialistischen und völkischen Ideologie distanzieren. Doch was ist damit eigentlich gemeint? Hat es sich vielleicht einfach um eine sarkastisch bzw. satirisch überspitzten Wortbeitrag gehandelt, mit dem ein Mensch seine Wahrnehmung geäußert hat und seine Enttäuschung so deutlich gemacht hat. Wie steht es um andere „Terminologien“, z. B. „völkische“, „anarchistische“, „linke“, „sozialistische“, „kommunistische“ usw. Welche sind erlaubt, geduldet oder besser erwünscht?

    Das Thema Zensur sehe ich sehr kritisch, denn das Recht der freien Meinungsäußerung ist ein kostbares Gut. Die meisten Staaten und Regime, in denen „Zensur“ an der Tagesordnung ist, zeichnen sich nicht durch eine freiheitliche, pluralistische und demokratische Gesellschaft aus, sondern durch Gewalt und Unterdrückung. Das gleiche gilt auch für (deutsche) Staaten in der Vergangenheit. Nicht ohne Grund, ist die Meinungsfreiheit 1949 mit Artikel 5 fest im bundesdeutschen Grundgesetz verankert worden.

    Wie unlängst mehrfach gegen Bürger*innen der Gemeinde Michendorf durchgeführt, steht es jedem Menschen frei, in der Bundesrepublik Deutschland Strafanzeige zu stellen, wenn er/sie sich oder anderen der Verleumdung oder üblen Nachrede ausgesetzt sieht. Es ist jedermanns Recht, vermeintliche Straftaten bei der Polizei zur Anzeige zu bringen und von Seiten der Judikative des Staates überprüfen und ggf. eine Ahndung zu erreichen. Nach meiner Kenntnis sind aber Privatpersonen nicht verpflichtet, bereits vorgefallene oder geplante Straftaten anzuzeigen, es sei denn, es handelt sich um Schwerverbrechen. Es ist aber wohl auch nicht rechtens, einfach jemanden aus Frust und Ärger anzuzeigen, um jemanden zu schaden oder einfach nur Unannehmlichkeiten zu bereiten.

    Ich habe die Meinung, dass vermeintlichen, sprachlichen Verfehlungen, Verleumdungen, üblen Nachreden und sogar Volksverhetzungen trotzdem auch mit Gegendarstellungen begegnet werden sollte, welche durch ihre Richtigkeit, Sachlichkeit und Argumentation überzeugen.

    Ich bin weiter der Meinung, dass jedem Menschen, im Falle einer Meinungsäußerung die Möglichkeit gegeben werden sollte, Gesagtes zu revidieren oder richtig zu stellen und das nur in schwerwiegenden Fällen die Staatsmacht aktiviert werden sollte.

    Wenn jemand als Webmaster, Leser oder andersweitig Betroffener sicher der Meinung ist, dass mit einem Kommentar zu einem Beitrag auf einer öffentliche zugänglichen Internetseite, wissentlich eine Straftat begangen wurde, sollte man dies ebendort kundtun. Im Zweifelsfall kann man der Polizei auch einen Hinweis geben, bevor eine Strafanzeige erstattet wird.

    Das eigenmächtige „Zensieren“ unterbindet in meiner Auffassung die Möglichkeit der kritischen Auseinandersetzung und fördert einseitige, gesteuerte Meinungsbildung. Denn alles Gesagte, spiegelt auch die Meinungen wider, welche innerhalb unserer Gesellschaft existieren. Und wenn eine freie, öffentliche Meinungsäußerung stattfinden kann, ist auch eine echte, kritische Auseinandersetzung und Meinungsfindung möglich. Im Allgemeinen wird in freiheitlichen und demokratischen Staaten die Presse- und Meinungsfreiheit als ein hohes, positives Gut angesehen, dass im Sinne der öffentlichen Kontrolle, dazu beiträgt, die demokratischen Grundsätze eines Staates aufrecht zu erhalten.

    Ich denke, wenn Meinungen und Darstellungen auf Grundlage eigener Überzeugungen und Ansichten „zensiert“ werden, ist eine einseitige Kontrolle und Steuerung nicht mehr weit entfernt, womit gleichermaßen angefangen wird, die Freiheit einzuschränken. Dies hat es in der (deutschen) Geschichte schon mehrmals gegeben und die meisten Menschen, werden sich diese Zeiten hoffentlich nicht wirklich zurückwünschen.

    Ich habe als einer der ersten den Mut aufgebracht, unter meinem echten Namen Kommentare zu veröffentlichen. Jedem steht es frei auf meine Kommentare zu antworten. Die Kommentare anderer „Follower“ tragen für mich dazu bei, andere, teils gegensätzliche Meinungen von Menschen zu lesen, welche ich ansonsten vielleicht nie treffen und hören würde. Ob deren Kommentare für mich sinnvoll, geistreich oder nachvollziehbar sind, ob ich ihnen zustimmen oder nur den Kopf schütteln kann, ist dabei irrelevant. Für mich stellt es eine Bereicherung da.

    Ich hoffe darauf, dass immer mehr Menschen sich für die Inhalte der Internetseite interessieren und im Bedarfsfall an den stattfindenden Diskussionen beteiligen. Meiner Meinung nach, ist diese Internetseite auf dem Weg dazu, eine „offizielle“ Plattform für eine aktive, moderne Bürgerschaft von Wilhelmshorst zu werden.

    Immerhin obliegt es doch momentan der Redaktion, welche „Geister sie ruft“, indem sie die Inhalte der jeweilgen Start-Artikel festlegt.

    In seiner Weihnachtsansprache im Jahr 2018 warnte Bundespräsident Steinmeyer „vor Sprachlosigkeit in der Gesellschaft“, (…) “,weil die Demokratie Streit und Debatten brauche“. “Sie baut darauf, dass wir unsere Meinung sagen, für Interessen streiten.“ „Die Demokratie ist nur so stark, wie wir sie machen.“

    Die wachsende Beteiligung an den Kommentaren, zeigt doch das immer Menschen in Wilhelmshorst diese Sprachlosigkeit überwinden.

    Michael Sauer

    • Ich schreibe von Anfang an mit meinem Namen, das gibt es hier in WH. nicht gerade oft.
      Der Beitrag mit nazistischer Terminologie wurde auf mein Betrieben hin gelöscht! Er war schon abgebildet und ich habe ihn mir auch aufgehoben.
      Bei Nazi-Terminologie endet für mich die von Ihnen so beschworene Meinungsfreiheit, in unserem Grundgesetz übrigens auch (Hakenkreuze, Hitlergruß etc.)! Man muss also nicht alles dulden, um Meinungsfreiheit zu propagieren!
      Ich bin nach wie vor der Meinung, dass gerade uns Deutschen nazistische Terminologie nicht zusteht, das wurde uns vor 75 Jahren klar aufgezeigt. Und so gehört auch keine Familie von Hohenzollern in ein Schloss, in dem das Potsdamer Abkommen besiegelt wurde. Das gehört sich einfach nicht und das haben auch über 20 Mio Sowjetsoldaten, die im Kampf gegen die Nazis gefallen sind, nicht verdient!
      Toleranz in vielen Fragen ja, hier aber auf keinen Fall.

      Übrigens: Ich hatte Sie mit allen 3 Stimmen am 26.05. gewählt. Gewonnen haben ja dann (weiter oben) AKK, Vollder Laien und andere, die gar nicht auf den Listen standen.

  3. Der Beitrag mit nazistischer Terminologie war zuerst in der Website veröffentlicht und wurde dann sofort nach einem Protest (Kommentar) von mir gemeinsam mit meinem Protest gelöscht. Ganz so gut, wie dargestellt, lief es also leider doch nicht ab. Löschen des nazistischen Beitrags und Weglassen des Protestkomentars dagegen ist auch nicht gerade eine saubere Lösung. Man (Webmaster) wollte da einen Fehler nicht zugeben.

  4. Also ich freue mich sehr über die Wahl von Gerd zum Ortsvorsteher. Die Einwohner von Wilhelmshorst haben genau das bekommen was sie verdienen.

    Einen routinierten Kommunalpolitiker mit Weitsicht und der nötigen Expertise um unseren Ort weiterhin Zukunftsfest gestalterisch zu prägen.

    Im Namen der Einwohner möchte ich mich für Deine bisher geleistete und beispielhafte Arbeit bedanken und wünsche Dir für die Zukunft sehr viel Erfolg und Freude in deinem Schaffen.

    Insbesondere in Anbetracht der „Verzichterei“ welche das BfM in Michendorf betreibt, um Kandidaten, die dem Wählerwillen nach sehr sehr weit von einem Einzug in deren Ortsbeirat entfernt waren, dennoch hinein zu mauscheln, sind wir Wilhelmshorster noch einmal mehr Dankbar für einen Mann wie Gerd Sommerlatte, welcher unbeirrt Verantwortung übernimmt. Wilhelmshorst steht hinter Dir!

    P.s.
    Lieber Webmaster, Liebe Webmasterin, Liebes Webmaster oder wie auch immer, es ist gut zu wissen, dass Wilhelmshorst.de der Leserschaft durch Zensur die Aufgabe abnimmt, sich mit „nazistischen Terminilogien“ auseinandersetzen zu müssen.

    Gut gemacht.

  5. Aber bevor mich jemand der üblen Nachrede oder Verleumdung bezichtigt, möchte ich hier öffentlich und deutlich klarstellen, dass ich niemanden spezifisch für eine „Schlange“ halte, nur weil er/sie sich seit vielen Jahren in der Michendorfer Kommunalpolitik behauptet. Genau so kann es sich ja um tapfere Heldinnen handeln. Dafür fehlt mir dann doch der historische Gesamtüberblick, um mich zu derartigen, direkten Bezichtigungen hinreißen zu lassen.

    Michael Sauer

  6. Der Begriff Schlangengrube lässt mich einfach nicht los, deshalb habe ich mal geschaut, was Wikipedia dazu sagt.

    „Die Schlangengrube findet sich in Sage und Märchen als Ort des Schreckens, der Folter und des Todes.“

    Meistens kamen dort Helden zu Tode, nachdem sie von bösen Mächten dort hinein geworfen wurden.

    Michael Sauer

  7. Die von Herrn Link verwendete Wortwahl „Schlangengrube“ hat mich ehrlich gesagt auch verwundert. Was hat Herr Link damit gemeint? Den Ortsbeirat und/oder die Gemeindevdrtretung und ihre Ausschüsse? In diesen Schlangengruben, also auch im Wilhelmshorster Ortsbeirat sitzen einige Menschen seit vielen Jahren ununterbrochen und wissen sich zu behapten. Ob es auch bei diesen Menschen auch die Menschen handelt, die das politische Parkett in unserer Gemeinde zu einer Schlangengrube machen, wurde nicht deutlich. Die Schlussfolgerungen, dass dem so ist, liegt aber für mich nahe.
    Aber noch mehr hat mich Herr Links Unkenntnis der brandenburgischen Kommunalverfassung bekümmert, als er nach der Möglichkeit fragte, zukünftig namentlich abstimmen zu lassen. Scheinbar hat er es in den vielen Jahren seiner Tätigkeit nicht für nötig gehalten, die verfassungsrechtlichen Bestimmungen unseres Bundeslandes zu lesen. Dieser Umstand ist mir in anderen Sitzungen aber leider nicht nur bei Herrn Link aufgefallen, sondern auch bei anderen KommunalpolitikeKommunalpolitiker*innen. In der Kommunalverfassung zeigt in verschiedenen Punkten, Verhaltensrichlinien für die gewählten, politischen Vertreter der Gemeinden auf. Auch die Beteiligung und der Umgang mit Anliegen von Bürger*innen ist dort klar geregelt. Die Kommunalverfassung und deren Bestimmungen mussten bisher anscheinend unseren Ortsbeirat nicht wirklich interessieren. So konnte man auch Petitionen von Bürger*innen gar nicht erst lesen, oder einfach abnicken und zu den Akten legen um dann zu machen, was man selbst für richtig hielt.
    Hoffentlich ändert sich das in den nächsten Jahren.

    Michael Sauer

  8. Mein Lieblingssatz an diesem Abend:

    „Erstmal sehen, ob das mit der grünen Bewegung überhaupt Bestand hat“. Das war so, als hätte man vor 15 Jahren gesagt: Erstmal sehen, ob sich das mit dem Internet überhaupt durchsetzt“.
    Erstaunen, Kopfschütteln in den Gesichtern der Gäste (Einwohner, Wähler) nach diesen Worten von Dr. Wolfgang Link (CDU).

    Und auch die gefährliche „Schlangengrube“, vor der Dr. Link unseren Hoffnungsträger Hardy Schulz (Bündnis 90 / Grüne) gewarnt hat, hinterließ große Fragezeichen auf den Gesichtern der Gäste.

    Offensichtlich geht es bei den „Alteingesessenen“ nicht um ein Miteinander im Ortsbeirat. Es entsteht eher der Eindruck, dass sie sich gestört fühlen, von diesen jungen Leuten, die noch viel zu GRÜN hinter den Ohren sind.
    Man beachte den Wortwitz in einer Waldgemeinde 🙂

    Großen Respekt an Marianne Baer (SPD) für das mutige Eingestehen der eigenen Wahlschlappe und ihren leidenschaftlichen Appell, dem Wunsch der Wähler nach Veränderung Folge zu leisten.

    Aber – unser Ort darf ja von weitaus mehr als nur 9 Menschen entwickelt werden. Wir Einwohner sind ja auch noch da.

    Ihre Katrin Schifelbein
    (Einwohnerin und Mitglied der „Bürgerinitiative Unser Wald“)

  9. 1 Kommentar zum Beitrag mit nazistischer Terminologie nicht veröffentlicht.

  10. Sehr geehrte Mitbürger*innen,

    Nun sind die Würfel gefallen und der Blick sollte in die Zukunft gerichtet werden. Ich denke, dass sich der neue Ortsbeirat aus genügend starken Persönlichkeiten mit durchaus unterschiedlichen Ansichten zusanmensetzt und damit eine echte, konstruktive, kritische und demokratische Arbeit zu ermöglichen.
    Michael Sauer

  11. Wahrlich dieses ist nicht mein Sommer!

    Die Wahl des Ortsvorstehers Herr Sommerlatte ist ein Schlag in das Gesicht der vermutlich großen Mehrheit der Wilhelmshorster Wähler.

    Hier wurde mit großer Wahrscheinlichkeite der demokratische Wählerwill unterwandert.
    Herr Sommerlatte zeigen sie Größe.
    Stellen sie den Wilhelmshorstern die Frage, ob diese mit Ihrer Wahl einverstanden sind.
    Ich jedenfalls bin es nicht!
    Ich erinnere mich gut an unser Gespräch bezüglich des Baugebietes Steinweg.
    Meine Frage ob es richtig sei, dass der Name Ihrer Agentur auf dem Bausstellenschild am Steinweg stand, beantworteten Sie mit „Ja“.
    Meine Frage ob sie das richtig fänden beantworteten sie wie folgt:
    „Dies war der Investor und nicht ich!“
    Mein etwas fassungsloses irritiertes lachen, kommentierten Sie wörtlich:
    „Ich habe nicht einen neuen Kunden dadurch!“
    Haben Sie kein Gespür für demokratische Spielregeln?

    Die Zeiten haben sich nach 1989 mächtig geändert, nehmen sie zur Kenntnis, dass sich die Bürger einen Ortsvorsteher der sich durch Ehrlichkeit auszeichnet, der andere zu Wort kommen lässt, der Bürgern zu hört, der demokratische Spielregeln befolgt, der keine persönlichen Vorteile aus seinen Entscheidungen zieht und der im Sinne der Wähler handelt, nicht nur wünschen sondern auch das Recht darauf haben und dieses auch einfordern werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Torsten Burkhardt

    • Sehr geehrter Herr Burghardt,
      es ist schon sehr interessant und aufschlussreich, dass Sie genau wissen, was der demokratische Wählerwille ist, und dass Sie noch genauer zu wissen glauben, dass dieser Ihrer geschätzen Meinung nach mit großer Wahrscheinlichkeit untrwandert wurde. Ich kann das nicht teilen, bin aber sicherlich nicht so klug wie Sie. Was Sie aber im letzten Absatz Ihres Kommentars anführen, ist schon perfide. Sie schreiben, Wilhelmshorst braucht einen Ortsvorsteher, der ehrlich ist, uneigennützig und unterstellen damit, dass der alte und jetzt neue Ortsvorsteher, Herr Sommerlatte, diese Eigenschaften nicht erfüllt. Sie arbeiten hier mit Unterstellungen und böswilligen Behauptungen, die schon ehrenrührig sind. Herr Sommerlatte ist demokratisch gewählt worden, bleiben Sie gelassen, ob Ihnen das Wahlergebnis nun passt oder nicht. Vielleicht sollten Sie mal Ihr eigenes Demokratieverständnis etwas genauer überprüfen. In die Öffentlichkeit getragene Unterstellungen haben damit wenig zu tun.
      Mit freundlichen Grüßen
      Hans Joachim Pieper

  12. Liebe Wilhelmshorsterinnen und Wilhelmshorster, liebe Frau Hager-Wesuls,

    es wird einen Wandel in Wilhelmshorst geben, egal wie es nominell aussehen mag.

    Nicht so deutlich und so schnell, wie viele es sich gewünscht haben, aber spürbar und wirksam.

    Der neue Ortsbeirat freut sich auch in Zukunft über die rege Teilnahme der Einwohner und Einwohnerinnen an den Sitzungen & bei neu zu gründenden Beteiligungsverfahren und gemeinschaftlichen Aktivitäten.

    Wir wollen alle mehr gemeinsam machen.

    Herzliche Grüße,
    Hardy Schulz

  13. Liebe Forumsleser,

    Kein schöner Abend gestern.

    Die Wilhelmshorster hatten in meinen Augen deutlich einen Wechsel gewählt.

    Selbst das Stimmensammeln über eine sehr lange Liste hat der IGW nur den Platz 3 im Wahlergebnis gebracht. Der neuen Ortsbeirat hat frische Gesichter bekommen und vertraute wurden bestätigt. Bei der Mehrheit der anwesenden Gäste war die Hoffnung groß, dass der neue Ortsbeirat diesen frischen Wind aufnimmt.

    Leider führten Absprachen und die Unterstützung durch die AfD dazu, dass dieser Bürgerwille vom neuen Ortsbeirat leider nicht umgesetzt wurde. Da half auch die Brandrede von Frau Baer nicht, die an den alten Ortsvorsteher appellierte.

    Herr Sommerlatte hat viel für die Gemeinde geleistet. Dafür zolle ich ihm Respekt. Aber leider ist es wie so oft bei Ämtern, die lange geführt werden, man klebt an ihnen und braucht diese für sich als Rechtfertigung.

    Bei der Wahl des Ortsvorstehers gestern ging es nicht um Veränderung oder gar Wählerwille, sondern um ein Geschenk an einen in die Jahre gekommenen sichtlich geschafften Ortsvorsteher, dem der Gegenwind sichtlich nicht gut tat.

    Lieber Herr Sommerlatte, hätten Sie echte Größe gezeigt, hätten Sie Herrn Schulz als Ortsvorsteher vorgeschlagen und ihm mit all Ihrem reichhaltigen Wissen und Netzwerken als sein Stellvertreter unterstützt. Mich als Einwohnerin mit aufkeimendem Interesse an Kommunalpolitik haben Sie enttäuscht.

    Da bleibt nur die Hoffnung auf die Worte von Frau Oeverbeck „Wir rocken das!“

    Ich wünsche dem Ortsbeirat viel Erfolg in dieser Wahlperiode und hege die Hoffnung, dass die von Herrn Dr. Link beschworene Schlangengrube nicht allzu viele Giftschlangen enthält!

    Antje

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