Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

Der Neue ist der Alte: Gerd Sommerlatte bleibt im Amt

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Mit 5:4 Stimmen bestätigten die neu gewählten Ortsbeiratsmitglieder auf ihrer konstituierenden Sitzung am 18. Juni Gerd Sommerlatte im Amt des Ortsvorstehers. Als Gegenkandidat war Hardy Schulz (merkwürdigerweise nicht von seiner Wahlformation) benannt worden, dessen Jugend zwar gelobt, aber dessen Unbekanntheit im Gremium einem Wechsel in der Führung des Ortsparlaments entgegen stand.

Sommerlatte wurden seine Erfahrung und gute Sacharbeit angerechnet; unisono wurde künftig eine bessere Information der  Einwohner gewünscht, wie auch im Beirat eine parteioffene Zusammenarbeit zum Wohle der Wilhelmshorster gefordert wurde.

Der Ortsbeirat wird zZ. gebildet aus:

Ortsvorsteher: Gerd Sommerlatte (IGW)
Stellvertreter: Hardy Schulz (Bündnis 90/Grüne)

Mitglieder:

Marianne Baer (SPD)
Dr. Wolfgang Link (CDU)
Marita Overbeck (CDU)
Hans Joachim Pieper (AFD)
Ernst Joachim Sattler (BfM)
Dr. Christoph Schulte (Bündnis 90/Grüne)
Ulrike Zoschke (IGW) 

(BfM – Bündnis für Michendorf ; IGW – Initiativgruppe für Wilhelmshorst)

Wir wünschen der neuen Vertretung neben zukunftsträchtigen Ideen vor allem Durchsetzungsvermögen! D. Red,

12 Kommentare

  1. Der Beitrag mit nazistischer Terminologie war zuerst in der Website veröffentlicht und wurde dann sofort nach einem Protest (Kommentar) von mir gemeinsam mit meinem Protest gelöscht. Ganz so gut, wie dargestellt, lief es also leider doch nicht ab. Löschen des nazistischen Beitrags und Weglassen des Protestkomentars dagegen ist auch nicht gerade eine saubere Lösung. Man (Webmaster) wollte da einen Fehler nicht zugeben.

  2. Also ich freue mich sehr über die Wahl von Gerd zum Ortsvorsteher. Die Einwohner von Wilhelmshorst haben genau das bekommen was sie verdienen.

    Einen routinierten Kommunalpolitiker mit Weitsicht und der nötigen Expertise um unseren Ort weiterhin Zukunftsfest gestalterisch zu prägen.

    Im Namen der Einwohner möchte ich mich für Deine bisher geleistete und beispielhafte Arbeit bedanken und wünsche Dir für die Zukunft sehr viel Erfolg und Freude in deinem Schaffen.

    Insbesondere in Anbetracht der „Verzichterei“ welche das BfM in Michendorf betreibt, um Kandidaten, die dem Wählerwillen nach sehr sehr weit von einem Einzug in deren Ortsbeirat entfernt waren, dennoch hinein zu mauscheln, sind wir Wilhelmshorster noch einmal mehr Dankbar für einen Mann wie Gerd Sommerlatte, welcher unbeirrt Verantwortung übernimmt. Wilhelmshorst steht hinter Dir!

    P.s.
    Lieber Webmaster, Liebe Webmasterin, Liebes Webmaster oder wie auch immer, es ist gut zu wissen, dass Wilhelmshorst.de der Leserschaft durch Zensur die Aufgabe abnimmt, sich mit „nazistischen Terminilogien“ auseinandersetzen zu müssen.

    Gut gemacht.

  3. Aber bevor mich jemand der üblen Nachrede oder Verleumdung bezichtigt, möchte ich hier öffentlich und deutlich klarstellen, dass ich niemanden spezifisch für eine „Schlange“ halte, nur weil er/sie sich seit vielen Jahren in der Michendorfer Kommunalpolitik behauptet. Genau so kann es sich ja um tapfere Heldinnen handeln. Dafür fehlt mir dann doch der historische Gesamtüberblick, um mich zu derartigen, direkten Bezichtigungen hinreißen zu lassen.

    Michael Sauer

  4. Der Begriff Schlangengrube lässt mich einfach nicht los, deshalb habe ich mal geschaut, was Wikipedia dazu sagt.

    „Die Schlangengrube findet sich in Sage und Märchen als Ort des Schreckens, der Folter und des Todes.“

    Meistens kamen dort Helden zu Tode, nachdem sie von bösen Mächten dort hinein geworfen wurden.

    Michael Sauer

  5. Die von Herrn Link verwendete Wortwahl „Schlangengrube“ hat mich ehrlich gesagt auch verwundert. Was hat Herr Link damit gemeint? Den Ortsbeirat und/oder die Gemeindevdrtretung und ihre Ausschüsse? In diesen Schlangengruben, also auch im Wilhelmshorster Ortsbeirat sitzen einige Menschen seit vielen Jahren ununterbrochen und wissen sich zu behapten. Ob es auch bei diesen Menschen auch die Menschen handelt, die das politische Parkett in unserer Gemeinde zu einer Schlangengrube machen, wurde nicht deutlich. Die Schlussfolgerungen, dass dem so ist, liegt aber für mich nahe.
    Aber noch mehr hat mich Herr Links Unkenntnis der brandenburgischen Kommunalverfassung bekümmert, als er nach der Möglichkeit fragte, zukünftig namentlich abstimmen zu lassen. Scheinbar hat er es in den vielen Jahren seiner Tätigkeit nicht für nötig gehalten, die verfassungsrechtlichen Bestimmungen unseres Bundeslandes zu lesen. Dieser Umstand ist mir in anderen Sitzungen aber leider nicht nur bei Herrn Link aufgefallen, sondern auch bei anderen KommunalpolitikeKommunalpolitiker*innen. In der Kommunalverfassung zeigt in verschiedenen Punkten, Verhaltensrichlinien für die gewählten, politischen Vertreter der Gemeinden auf. Auch die Beteiligung und der Umgang mit Anliegen von Bürger*innen ist dort klar geregelt. Die Kommunalverfassung und deren Bestimmungen mussten bisher anscheinend unseren Ortsbeirat nicht wirklich interessieren. So konnte man auch Petitionen von Bürger*innen gar nicht erst lesen, oder einfach abnicken und zu den Akten legen um dann zu machen, was man selbst für richtig hielt.
    Hoffentlich ändert sich das in den nächsten Jahren.

    Michael Sauer

  6. Mein Lieblingssatz an diesem Abend:

    „Erstmal sehen, ob das mit der grünen Bewegung überhaupt Bestand hat“. Das war so, als hätte man vor 15 Jahren gesagt: Erstmal sehen, ob sich das mit dem Internet überhaupt durchsetzt“.
    Erstaunen, Kopfschütteln in den Gesichtern der Gäste (Einwohner, Wähler) nach diesen Worten von Dr. Wolfgang Link (CDU).

    Und auch die gefährliche „Schlangengrube“, vor der Dr. Link unseren Hoffnungsträger Hardy Schulz (Bündnis 90 / Grüne) gewarnt hat, hinterließ große Fragezeichen auf den Gesichtern der Gäste.

    Offensichtlich geht es bei den „Alteingesessenen“ nicht um ein Miteinander im Ortsbeirat. Es entsteht eher der Eindruck, dass sie sich gestört fühlen, von diesen jungen Leuten, die noch viel zu GRÜN hinter den Ohren sind.
    Man beachte den Wortwitz in einer Waldgemeinde 🙂

    Großen Respekt an Marianne Baer (SPD) für das mutige Eingestehen der eigenen Wahlschlappe und ihren leidenschaftlichen Appell, dem Wunsch der Wähler nach Veränderung Folge zu leisten.

    Aber – unser Ort darf ja von weitaus mehr als nur 9 Menschen entwickelt werden. Wir Einwohner sind ja auch noch da.

    Ihre Katrin Schifelbein
    (Einwohnerin und Mitglied der „Bürgerinitiative Unser Wald“)

  7. 1 Kommentar zum Beitrag mit nazistischer Terminologie nicht veröffentlicht.

  8. Sehr geehrte Mitbürger*innen,

    Nun sind die Würfel gefallen und der Blick sollte in die Zukunft gerichtet werden. Ich denke, dass sich der neue Ortsbeirat aus genügend starken Persönlichkeiten mit durchaus unterschiedlichen Ansichten zusanmensetzt und damit eine echte, konstruktive, kritische und demokratische Arbeit zu ermöglichen.
    Michael Sauer

  9. Wahrlich dieses ist nicht mein Sommer!

    Die Wahl des Ortsvorstehers Herr Sommerlatte ist ein Schlag in das Gesicht der vermutlich großen Mehrheit der Wilhelmshorster Wähler.

    Hier wurde mit großer Wahrscheinlichkeite der demokratische Wählerwill unterwandert.
    Herr Sommerlatte zeigen sie Größe.
    Stellen sie den Wilhelmshorstern die Frage, ob diese mit Ihrer Wahl einverstanden sind.
    Ich jedenfalls bin es nicht!
    Ich erinnere mich gut an unser Gespräch bezüglich des Baugebietes Steinweg.
    Meine Frage ob es richtig sei, dass der Name Ihrer Agentur auf dem Bausstellenschild am Steinweg stand, beantworteten Sie mit „Ja“.
    Meine Frage ob sie das richtig fänden beantworteten sie wie folgt:
    „Dies war der Investor und nicht ich!“
    Mein etwas fassungsloses irritiertes lachen, kommentierten Sie wörtlich:
    „Ich habe nicht einen neuen Kunden dadurch!“
    Haben Sie kein Gespür für demokratische Spielregeln?

    Die Zeiten haben sich nach 1989 mächtig geändert, nehmen sie zur Kenntnis, dass sich die Bürger einen Ortsvorsteher der sich durch Ehrlichkeit auszeichnet, der andere zu Wort kommen lässt, der Bürgern zu hört, der demokratische Spielregeln befolgt, der keine persönlichen Vorteile aus seinen Entscheidungen zieht und der im Sinne der Wähler handelt, nicht nur wünschen sondern auch das Recht darauf haben und dieses auch einfordern werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Torsten Burkhardt

    • Sehr geehrter Herr Burghardt,
      es ist schon sehr interessant und aufschlussreich, dass Sie genau wissen, was der demokratische Wählerwille ist, und dass Sie noch genauer zu wissen glauben, dass dieser Ihrer geschätzen Meinung nach mit großer Wahrscheinlichkeit untrwandert wurde. Ich kann das nicht teilen, bin aber sicherlich nicht so klug wie Sie. Was Sie aber im letzten Absatz Ihres Kommentars anführen, ist schon perfide. Sie schreiben, Wilhelmshorst braucht einen Ortsvorsteher, der ehrlich ist, uneigennützig und unterstellen damit, dass der alte und jetzt neue Ortsvorsteher, Herr Sommerlatte, diese Eigenschaften nicht erfüllt. Sie arbeiten hier mit Unterstellungen und böswilligen Behauptungen, die schon ehrenrührig sind. Herr Sommerlatte ist demokratisch gewählt worden, bleiben Sie gelassen, ob Ihnen das Wahlergebnis nun passt oder nicht. Vielleicht sollten Sie mal Ihr eigenes Demokratieverständnis etwas genauer überprüfen. In die Öffentlichkeit getragene Unterstellungen haben damit wenig zu tun.
      Mit freundlichen Grüßen
      Hans Joachim Pieper

  10. Liebe Wilhelmshorsterinnen und Wilhelmshorster, liebe Frau Hager-Wesuls,

    es wird einen Wandel in Wilhelmshorst geben, egal wie es nominell aussehen mag.

    Nicht so deutlich und so schnell, wie viele es sich gewünscht haben, aber spürbar und wirksam.

    Der neue Ortsbeirat freut sich auch in Zukunft über die rege Teilnahme der Einwohner und Einwohnerinnen an den Sitzungen & bei neu zu gründenden Beteiligungsverfahren und gemeinschaftlichen Aktivitäten.

    Wir wollen alle mehr gemeinsam machen.

    Herzliche Grüße,
    Hardy Schulz

  11. Liebe Forumsleser,

    Kein schöner Abend gestern.

    Die Wilhelmshorster hatten in meinen Augen deutlich einen Wechsel gewählt.

    Selbst das Stimmensammeln über eine sehr lange Liste hat der IGW nur den Platz 3 im Wahlergebnis gebracht. Der neuen Ortsbeirat hat frische Gesichter bekommen und vertraute wurden bestätigt. Bei der Mehrheit der anwesenden Gäste war die Hoffnung groß, dass der neue Ortsbeirat diesen frischen Wind aufnimmt.

    Leider führten Absprachen und die Unterstützung durch die AfD dazu, dass dieser Bürgerwille vom neuen Ortsbeirat leider nicht umgesetzt wurde. Da half auch die Brandrede von Frau Baer nicht, die an den alten Ortsvorsteher appellierte.

    Herr Sommerlatte hat viel für die Gemeinde geleistet. Dafür zolle ich ihm Respekt. Aber leider ist es wie so oft bei Ämtern, die lange geführt werden, man klebt an ihnen und braucht diese für sich als Rechtfertigung.

    Bei der Wahl des Ortsvorstehers gestern ging es nicht um Veränderung oder gar Wählerwille, sondern um ein Geschenk an einen in die Jahre gekommenen sichtlich geschafften Ortsvorsteher, dem der Gegenwind sichtlich nicht gut tat.

    Lieber Herr Sommerlatte, hätten Sie echte Größe gezeigt, hätten Sie Herrn Schulz als Ortsvorsteher vorgeschlagen und ihm mit all Ihrem reichhaltigen Wissen und Netzwerken als sein Stellvertreter unterstützt. Mich als Einwohnerin mit aufkeimendem Interesse an Kommunalpolitik haben Sie enttäuscht.

    Da bleibt nur die Hoffnung auf die Worte von Frau Oeverbeck „Wir rocken das!“

    Ich wünsche dem Ortsbeirat viel Erfolg in dieser Wahlperiode und hege die Hoffnung, dass die von Herrn Dr. Link beschworene Schlangengrube nicht allzu viele Giftschlangen enthält!

    Antje

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