Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

Schnellere Entscheidung zum Michendorfer Bahnhof

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Fünf Abgeordnete beantragen Sondersitzung der Gemeindevertretung –Deutsche Bahn verschiebt den Verkaufstermin

Aufgrund des erfolgreichen Bürgerbegehrens wäre ein Bürgerentscheid möglich; da die bisherige Ablehnung in der GVS mit 10:9 Stimmern äußerst knapp war, soll in der Sondersitzung geprüft werden, ob sich die Stimmverhältnisse geändert haben.

[Gr. Bericht mit Foto, MAZ 7.1.16]

4 Kommentare

  1. Verkaufsverhandlungen der Verwaltung mit der Bahn um den Bahnhof Michendorf, Ausschußsitzungen, Sitzungen und Sondersitzungen der Gemeindevertretung, Bürgerbegehren, Bürgerentscheid …

    Wer hat eigentlich von dem Deal und Verkauf an Privat um den Wilhelmshorster Bahnhof gewußt und gehandelt? War da auch Verwaltung, Abgeordnete und Bevölkerung informiert und involviert?

    Und was sagt der Denkmalsschutz zu den Veränderungen?

    Auf ein Neues im neuen Jahr!

    • Bevor Sie hier so einen Schwachsinn schreiben, sollten Sie sich vorher mal erkundigen, wie man einen Bahnhof kaufen kann. Der gehört bekanntlicher Weise der Bahn und hier hat keine Verwaltung oder Abgeordnete was zu sagen, Sie können den Bahnhof Wilhelmshorst und Michendorf nicht vergleichen. Warum muss es immer Neid und Missgunst geben?

      • Kein Vergleich! Der eine Bahnhof liegt in Michendorf, der andere in Wilhelmshorst.
        Weder Neid noch Mißgunst! Im Gegenteil: Ein Bahnhof gehört zur Kommune und sollte auch kommunalen Zwecken dienen, zuallererst der Versorgung von Bahnreisenden. Mir ging es um die unterschiedliche Interessenlage der Verwaltung und Gemeindevertretung zu den beiden Objekten.

        • Für mich sind Bahnhöfe auch kommunale Infrastruktur. Insofern hätten alle öffentlichen Bahnhöfe von der Deutschen Bahn damals bei der (Teil-)Privatisierung einfach an die Kommunen übergeben werden sollen. Aus heutiger Sicht sind die öffentlichen Mitgiften für Bahn und Telekom, also die jeweiligen Netze, ein kapitaler Fehler. Zumal sie den Wettbewerb gegenüber den neuen privaten Unternehmen verzerren. Was den Bahnhof in Wilhelmshorst angeht, so erfolgte der Verkauf in einer Zeit, als hier dringendere Infrastrukturprojekte liefen. Außerdem gab es kein geeignetes Nutzungskonzept. Das liegt auch ein wenig an der eher dezentralen Lage. Bei zentraler gelegenen Bahnhofsgebäuden, die auch vermietbare Flächen mitbringen, ist das einfacher. Schade ist es natürlich trotzdem. Andererseits hätte es deutlich schlimmer kommen können, etliche Bahnhöfe in Brandenburg sind heute verfallen und/oder in der Hand von Spekulanten.

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