Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

Mit Hakenkreuzen beschmiert

| 7 Kommentare

Polizeibericht

Auf Stromverteiler, Glascontainer und Brückenpfeiler haben Täter An den Lauben im Wilhelmshorst Nazi-Symbole geschmiert. Die Polizei ermittelt.

[Info, PNN 18.12.18]

7 Kommentare

  1. Mir fällt jedenfals ein jugendlicher Anwohner auf, der mit Hündchen und lauter Nazimusik, in der u.a. zum Mord an Ausländern aufgerufen wird, dort seine Bahnen zieht, wo auch die Schmiererein auftauchten. Kleiner Mann ganz groß. Ich habe noch nicht einmal erlebt, dass dieser angesprochen wurde. Offenbar interessiert sich mittlerweile auch in WH niemanden mehr für seine Nachbarschaft und sein Umfeld. Traurig…

  2. Ja, leider wird es immer schlimmer, das Aussehen unserer einmal sehr schönen Waldgemeinde verändert sich allmählich immer mehr zum Negativen, nicht nur wegen der allgegenwärtigen Kettensägen, besonders an Wochenenden. Da werden Straßenschilder immer wieder verdreht, überall irgendwelche Graffities angebracht (keiner versteht oder braucht sie), Müll im Wald abgekippt… Und nun auch Nazi-Symbole.
    Die Polizei ist machtlos („Der mutmaßliche Mutmaßer soll vermutlich gemutmaßt haben…“) und die Gerichte sind längst überfordert. Das lesen auch die, die uns mit ihrer „Kunst“ hier im Ort immer wieder Ärger bereiten. Aber es sind natürlich alles nur „Einzelfälle“! Und keine Macht kann sie aufhalten, dagegen gibt es offensichtlich keine mehr. Und die Eltern? Entschuldigung, wir leben in der 2. Generation nach der „Wende“, da ist von Anstand, Rücksichtnahme und Vernunft doch kaum noch die Rede.

    • Unabhängig davon, dass ich von den Umweltverschmutzungen und Sachbeschädigungen nichts halte:
      Aber schon mal darüber nachgedacht, warum vermutlich Jugendliche derartige Ausbrüche haben? Unsere schöne Waldgemeinde bietet eben diesen Jugendlichen NICHTS. Ob wir Erwachsenen es schön finden oder nicht, Langeweile und idiotische Gedanken kommen immer dann auf, wenn der Mensch nichts zu tun hat.
      Es gibt in W-Horst weder einen Jugendklub noch eine Möglichkeit zur sportlichen Freizeitgestaltung außerhalb von Vereinen.
      Darin könnten vielleicht auch Ursachen liegen und nicht nur allein bei den Eltern.

    • Die Metallpfosten für die Strassenschilder wurden einfach in den Boden gerammt, so dass sich bei jedem Windzug diese Schilder wie die Politiker nach dem Wind drehen. Die Qualität oder Schönheit eines Ortes wie wir es früher mal kannten, ist eh vorbei. Bäume gefällt, Parkraum abgeschafft, Container wurden aufgestellt erstmal nur für 2 Jahre usw. was solls … also wundert euch nicht. Seht euch mal genauer die Albert-Schweitzer-Straße an … ein Traum von Qualität … gg

      • Können Sie uns kurz beschreiben was Sie unter Qualität und Schönheit verstehen? Ungeachtet dessen, dass das hier eigentlich nicht zum Thema gehört.

        Beste Grüße – ein zugezogener Wilhelmshorster Mitbewohner.

  3. Und weitere Hakenkreuze wurden an den Veteilerkasten Brunnenweg/ Ecke Brunnenplatz, An der Trift/Ecke Menzelstraße und and das Verteilerhäuschen Am Galgenberg/An der Trift gesprüht. Dabei handelt es sich meiner Meinung schon, um die politische Gesinnung einzelner, wahrscheinlich jugendlicher Einwohner der Gemeinde. Vielleicht sollten einige Eltern ihre Kinder und deren Freizeitaktivitäten besser im Blick haben. Vielleicht sollten wir auch selbst mal genauer darauf achten, was um uns herum passiert.

    Bitte jedenfalls eine Anzeige bei der Polizei machen (geht prima per Internet), wehret den Anfängen! – d. Red.

  4. Beschämend! Und heute Nacht erneut. Ich kann nur hoffen, dass es sich bei diesen Aktionen um Langeweile-Spielchen frustrierter Idioten handelt und nicht die Meinung einiger Einwohner unseres Dorfes widerspiegelt.

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