Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

Gewog will in Wilhelmshorst bauen

| 2 Kommentare

Auf dem derzeitigen Standort der Container-Kita will die Gewog generationsgerechte und sozialverträgliche Wohnungen bauen.

[Bericht, PNN 1.3.19]

2 Kommentare

  1. Ich gehe voll mit der Meinung von Herrn Sauer mit. Und die Festwiese dann, in 2 Jahren, in einen kleinen Park der Begegnung umbauen, mit Bänken und evtl. einem kleinen Springbrunnen, das wäre eine tolle Idee. Dann aber bitte auch mit Zutrittsverbot für „Jugendliche“ mit Sprühdosen. Solch ein Zentrum würde sicher von Vielen gern angenommen werden.
    Was unsere Politiker (Entscheidungsträger) angeht, auch da bin ich derselben Meinung. Leute, die die allgemeine Meinung der Leute kennen, nicht aber die der Presse, gehören in das entsprechende Amt. Menschen, die an das Gemeinwohl des Ortes und seiner Bewohner denken. Eher aber nicht kürzlich zugezogene Wessies, die nur von hier nach Berlin oder Potsdam zu ihren Ämtern fahren und ansonsten hier nur übernachten. Und auch nicht solche, die es so machen, wie sie es schon immer gemacht haben. Da muss sich wirklich organisierter Widerstand bilden, sonst ändert sich gar nichts. Sonst können in 10 Jahren alle ihre Kettensägen verschrotten, weil es nichts mehr zu fällen gibt. Zur Erinnerung wird dann der Ortsvorsteher zur Gemeinderatssitzung einen Baum mitbringen, um dem Ortsvorstand zu zeigen, wie ‚mal ein Baum aussah.
    Ich bin gegen eine weitere umfangreiche Bebauung im Ort, auch die Infrastruktur (Arzt, Post, Bäcker, Fleischer, Schule, Kita, Eisenbahn, Bus, Zustand der Straßen etc. pp.) verragen das auf Dauer nicht mehr lange.

  2. Und wieder sollen die Bürger*innen vor quasi vollendete Tatsachen gestellt werden.
    Grundsatzbeschlüsse im Stil des Gewog-Beitritts sollen im Höchsttempo durch die Entscheidungsgremien gepeitscht werden, damit sich ja keine öffentliche Meinung oder sogar wirksamer Widerstand bilden kann.
    Ich finde es furchtbar, wie mit der Bevölkerung umgegangen wird und die gewählten, politischen Vertreter hemmungslos ihr repräsentatives Entscheidungsmandat ausnutzen, um die Gemeinde und ihre Ortsteile nach ihren Vorstellungen und Überzeugungen zu verändern.
    Die Festwiese war seit der Ortsgründung eine Freifläche im wirklichen Ortszentrum.
    Welche Fläche wird als nächstes bebaut?
    Der Wilhelm-Mühler-Platz?
    Der Michendorfer Platz?
    Die Fläche neben dem Gemeindezentrum von Wilhelmshorst?
    Der Brunnenplatz?

    Und überhaupt, es handelt sich doch um öffentliches Eigentum. Soll es dann für mögliche Planungen eine öffentliche Auschreibung geben oder liegen die fertigen Pläne schon in einem bevorzugten Planungsbüro?

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