Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

Gewog will in Wilhelmshorst bauen

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Auf dem derzeitigen Standort der Container-Kita will die Gewog generationsgerechte und sozialverträgliche Wohnungen bauen.

[Bericht, PNN 1.3.19]

4 Kommentare

  1. In der Mitte des Ortes, im Zentrum möchte einige ältere Herren in der Gemeinde-Ortsvertretung Wilhelmshorst und in der Gemeinde Michendorf seniorengerechte Wohnungen bauen.

    Ist das der rechte Ort dafür? Im Zentrum, an einer belebten Kreuzung?
    Wird der Ort mit dieser Art Wohnungsbau an dieser Stelle zukunftsfähig? Mit Wohnungen für Senioren?
    Das ist weder seniorengerecht, noch nützt es den im Ort lebenden Menschen.

    Wird der Ort mit mehrstöckigen Häusern an dieser zentralen Stelle nicht seinen Charakter und Charme verlieren? Ich denke, auf jeden Fall. Ein Stück weiter ist solch ein ortsbildveränderndes Haus zu besichtigen. Aus der Sicht vieler negativ, Ecke Peter-Huchel/ Ecke Ravensbergweg. Dieses Haus fügt sich weder von der Bauweise noch von der Fassadengestaltung in das Ortsbild ein.

    Fragen darf man sich wirklich, warum wird so eine massive Veränderung ohne die Bürger diskutiert versus gar beschlossen. Wer profitiert davon wirklich? Ganz merkwürdig wird es, wenn man sieht, wie plötzlich das beschlossen werden soll.

    Ich finde diese Eile sehr merkwürdig. Ein Zweckbau an dieser zentralen Stelle würde das Ortsbild für immer verschandeln und damit dem Ort deutlich mehr Schaden zufügen, als es durch eine Handvoll Wohnungen gewinnen würde. Wohnungen können überall gebaut werden. Nicht aber dort an einer zentralen Stelle unseres Ortes.

    Der Ort ist für alle Wilhelmshorster Bürger! Gerade in der Mitte, des Zentrums des Ortes.

    Ein B-Plan-Beschluss zu dieser Zeit ist ein Plan gegen die Menschen im Ort.

    Ich kann nur meine Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass kurzfristig dazu keine
    Entscheidung getroffen wird. Auf keinen Fall vor einer Diskussion mit den Bürgern und den anstehenden Wahlen in der Gemeinde und im Land.

  2. Michael Sauer for Bürgermeister! Ich sehe das genauso, und auch viele meiner Bekannten hier. Stoppt die asoziale Vermarktung von Natur und Lebensraum!

  3. Ich gehe voll mit der Meinung von Herrn Sauer mit. Und die Festwiese dann, in 2 Jahren, in einen kleinen Park der Begegnung umbauen, mit Bänken und evtl. einem kleinen Springbrunnen, das wäre eine tolle Idee. Dann aber bitte auch mit Zutrittsverbot für „Jugendliche“ mit Sprühdosen. Solch ein Zentrum würde sicher von Vielen gern angenommen werden.
    Was unsere Politiker (Entscheidungsträger) angeht, auch da bin ich derselben Meinung. Leute, die die allgemeine Meinung der Leute kennen, nicht aber die der Presse, gehören in das entsprechende Amt. Menschen, die an das Gemeinwohl des Ortes und seiner Bewohner denken. Eher aber nicht kürzlich zugezogene Wessies, die nur von hier nach Berlin oder Potsdam zu ihren Ämtern fahren und ansonsten hier nur übernachten. Und auch nicht solche, die es so machen, wie sie es schon immer gemacht haben. Da muss sich wirklich organisierter Widerstand bilden, sonst ändert sich gar nichts. Sonst können in 10 Jahren alle ihre Kettensägen verschrotten, weil es nichts mehr zu fällen gibt. Zur Erinnerung wird dann der Ortsvorsteher zur Gemeinderatssitzung einen Baum mitbringen, um dem Ortsvorstand zu zeigen, wie ‚mal ein Baum aussah.
    Ich bin gegen eine weitere umfangreiche Bebauung im Ort, auch die Infrastruktur (Arzt, Post, Bäcker, Fleischer, Schule, Kita, Eisenbahn, Bus, Zustand der Straßen etc. pp.) verragen das auf Dauer nicht mehr lange.

  4. Und wieder sollen die Bürger*innen vor quasi vollendete Tatsachen gestellt werden.
    Grundsatzbeschlüsse im Stil des Gewog-Beitritts sollen im Höchsttempo durch die Entscheidungsgremien gepeitscht werden, damit sich ja keine öffentliche Meinung oder sogar wirksamer Widerstand bilden kann.
    Ich finde es furchtbar, wie mit der Bevölkerung umgegangen wird und die gewählten, politischen Vertreter hemmungslos ihr repräsentatives Entscheidungsmandat ausnutzen, um die Gemeinde und ihre Ortsteile nach ihren Vorstellungen und Überzeugungen zu verändern.
    Die Festwiese war seit der Ortsgründung eine Freifläche im wirklichen Ortszentrum.
    Welche Fläche wird als nächstes bebaut?
    Der Wilhelm-Mühler-Platz?
    Der Michendorfer Platz?
    Die Fläche neben dem Gemeindezentrum von Wilhelmshorst?
    Der Brunnenplatz?

    Und überhaupt, es handelt sich doch um öffentliches Eigentum. Soll es dann für mögliche Planungen eine öffentliche Auschreibung geben oder liegen die fertigen Pläne schon in einem bevorzugten Planungsbüro?

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