Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

Behörde legte gestern Zahlen vor / Starker Rückgang in Werder

Die Zahl der Anmeldungen für die ersten Klassen an den Grundschulen der Region ist nach aktuellen Angaben des Staatlichen Schulamtes zurückgegangen. Die Zahlen gelten allerdings nur für die Schulen in öffentlicher Trägerschaft und seien „noch mit großer Vorsicht zu genießen“.

Wieviel Kinder tatsächlich zum Schuljahresbeginn an den einzelnen Grundschulstandorten eingeschult werden, hänge unter anderem von den ärztlichen Untersuchungen und den Sonderwünschen der Eltern ab.

In Kleinmachnow bleiben demnach die Anmeldezahlen für die Eigenherd-Grundschule mit 98 und die Grundschule auf dem Seeberg mit 39 stabil. 31 Kinder weniger als im vorigen Jahr, nämlich 67, werden dagegen in der Steinweggrundschule erwartet. Die Stahnsdorfer Heinrich-Zille-Grundschule kann mit 150 Schülern rechnen, 31 mehr als im vergangenen Schuljahr.

In der Stadt Teltow steigen die Anmeldezahlen für die Grundschule „Anne Frank“ von 85 auf 120. Die Stubenrauch-Grundschule rechnet mit 66 Kindern, im Ortsteil Ruhlsdorf wollen derzeit lediglich 14 Eleven die Schulbank drücken.

Beelitz und Fichtenwalde können mit 53 bzw. 44 Kindern erste Klassen eröffnen. Im Raum Michendorf nimmt die Zahl der Erstklässler gegen den Trend sogar durchgängig zu, in Michendorf selbst auf 40 Anmeldungen, in Wildenbruch auf 55 und in Wilhelmshorst auf 41. Die Grundschule in Neuseddin kann 40 Anmeldungen verzeichnen, sieben weniger als 2006. Stabile Zahlen werden aus Nuthetal gemeldet – mit 62 Kindern in Bergholz-Rehbrücke und 23 in Saarmund.

Durchweg weniger Anmeldungen gibt es in der Stadt Werder mit den Ortsteilen Glindow und Töplitz. Dort werden rund 70 Erstklässler weniger erwartet. In Caputh werden 48, in Geltow 24 Kinder eingeschult – im Vergleich zum vergangenen Jahr stabile Zahlen. Unangefochten sind auch die Einrichtungen in Groß Kreutz (37 Anmeldungen) und Jeserig (34 Anmeldungen). sti

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