Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

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Neues aus dem Ortsbeirat

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Am 06.02. traf sich der Ortsbeirat zum ersten Mal 2017. Zu Gast war der Vorstandvorsitzende des Tierschutzvereins Potsdam und erläuterte die Pläne für die Nutzung des Geländes Michendorfer Chaussee 111 als Tierheim. Die Stadt Potsdam hat dem Verein 20.000 qm verkauft – mit der Auflage, es die nächsten 15 Jahre überwiegend als Tierheim zu nutzen. Noch dieses Jahr sollen die ersten der fünf baufälligen Gebäude saniert und bezogen werden. Außerdem müssen die Tierschützer die Erschließung auf eigene Kosten erneuern. Um dies zu finanzieren, möchte der Verein sich ab Herbst um die Fundtierbetreuung der Stadt bewerben. Derzeit ist damit das Tierheim in Zossen beauftragt.

Die Gemeindeverwaltung informiert, dass ein wichtiges Projekt aus dem Programm Michendorf 2020 umgesetzt wird: In Wilhelmshorst werden Hundekotbeutelspender aufgehängt– drei an der Zahl. Wer sie findet, darf sich ein Beutelchen entnehmen. Außerdem gab die Verwaltung eine Information der DB weiter, wonach der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs mit Aufzügen bis 2020 abgeschlossen sein soll. Von Varianten keine Rede mehr, die Gründe für die Entscheidung und das Ergebnis des Beteiligungsprozesses sind auch nicht veröffentlicht. So stelle ich mir Transparenz nicht vor.

Weil sich der Breitbandausbau der Internetversorgung für private Anbieten nicht so recht rentiert, soll sich nun der Landkreis kümmern. Dem Vorschlag für eine Kooperationsvereinbarung dazu stimmt der Ortsbeirat natürlich zu. Einstimmig war auch die Zustimmung zu Anträgen von SPD/FDP/Die Linke sowie Bündnis 90/Die Grünen an die Gemeindeversammlung. SPD/FDP/Die Linke fordern eine unabhängige Prüfung, welche Verluste die Gemeinde durch die Insolvenz der SRS Hausverwaltung erlitten hat. Dazu kursiert eine Zahl von 1,47 Millionen Euro, die von 2008 bis 2015 unterschlagen wurden. Die Grünen möchten nicht nur diese Verluste aufgeklärt wissen, sondern schlagen vor, alle Verträge der Gemeinde mit einem Volumen über 500.000 Euro offen zu legen. So sollen die Gemeindevertretenden zukünftig besser über die Finanzlage der Gemeinde informiert werden.

Meine Nachfrage zu unserer Forderung nach zusätzlichen Fahrradständern für den Bahnhof konnte der Ortsvorsteher spontan beantworten: „Ausschreibung läuft“. Vielleicht entschärft dies die Situation rechtzeitig zur wärmeren Jahreszeit, wenn die Zahl der Räder am Bahnhof und auf den Straßen der Gemeinde wieder ansteigt. Bis spätestens dahin grüßt Sie

 

Christoph Schulte

 

P.S.: Am 27.03. trifft sich der Ortsbeirat wieder um 19:00 Uhr im Gemeindezentrum. Schauen Sie doch mal vorbei mit Ihren Fragen und Anregungen.

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