Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

Grüne Sonnenblume

Die Irisseeterrassen…

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ist das heiße Thema im Ortsteil. Die „Freunde & Förderer der Wilhelmshorster Ortsgeschichte“ möchten die Anlage wiederentstehen lassen und werben sehr aktiv im Ortsbeirat für Unterstützung und eine „Anschubfinanzierung“. Die anonyme „Initiative Wilhelmshorst 2020“ hält per Postwurfschreiben gegen „Kahlschlag und Lusxusprojekt“.

Einmal angeschoben will der Verein das Geld selber aufbringen. Weshalb nicht gleich, frage ich da? Denn nachdem wir uns die Erhöhung der Grundsteuer erspart haben, ist der Haushalt der Gemeinde schon so nicht mehr ausgeglichen. Und eine Terrasse möchte auch unterhalten werden. Hierfür wäre letztlich die Gemeinde verantwortlich.

Ich muss gestehen: Auch wenn dafür Bäume gefällt werden müssen, gefällt mir das Projekt. Nur: Bei den Investitionen sehe ich anderswo einen prioritären Bedarf. Z.B. bei der Bahnhofsunterführung. Da könnte die Gemeinde das jahrelange Ping-Pong mit der DB einstellen und die Unterführung so umbauen, dass sich zumindest Kinderwagen und Fahrräder, vielleicht sogar ein Rollstuhl schieben lassen. Das wäre gar nicht so aufwändig.

Oder zusätzliche Fahrradständer am Bahnhof. Das wären Investitionen, von denen viele Mitbürgerinnen und Mitbürger sofort profitieren würden.

So hatte ich auch – weil ich nicht teilnehmen konnte – in einer schriftlichen Stellungnahme an den Ortsvorsteher zur Ortsbeiratssitzung am 26.01. argumentiert. Doch der Ortsvorsteher in seinem bewährt autoritären Stil ignorierte die Stellungnahme und ließ über die Irisseeterassen abstimmen. Nun sieht es aus, als würde der Ortsbeirat einvernehmlich der Wiedererrichtung zustimmen. Doch so einfach dürfen wir es uns nicht machen: Auch der Ortsbeirat sollte nicht pauschal und einzeln alle Wilhelmshorster Initiativen unterstützen, sondern verschiedene Projekte gegeneinander abwägen. Und dabei die Haushaltslage im Blick behalten. Und da sehe zumindest ich andere Prioritäten.

Es grüßt

Christoph Schulte

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