Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

Grüne Sonnenblume

Aus dem Ortsbeirat: Rein subjektiv …

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…berichte ich in dieser Rubrik aus dem Ortsbeirat und anderen aktuellen Themen in der Gemeinde – überwiegend zum Ortsteil Wilhelmshorst. Anlässlich der Fragestunde für Einwohnende in der Ortsbeiratssitzung am 16.03.2015 kamen darüber Zweifel auf. Deshalb stelle ich nochmal klar: Ich habe kein Mandat des Ortsbeirats, hier zu berichten.

Der offiziellen und mit allen Beteiligten abgestimmten Berichterstattung dienen die Niederschriften des Ortsvorstehers. Sie sind neutral und etwas trocken. Meine Beiträge reflektieren ausgewählte aktuelle Themen und sind absichtlich etwas provokativ verfasst – rein subjektiv. Kommentare und weitere Beiträge sind ausdrücklich erwünscht. Die Grünen veröffentlichen meine Berichte übrigens auch parallel in der Rubrik „Blog“ auf der Homepage des Michendorfer Basisverbands http://www.gruene-michendorf.de/home/.

Am 16.03.2015 waren auch wieder die Sportanlagen Thema. Die Verwaltung hat sich drei Varianten ausgedacht, die zwischen 2,8 und 4,4 Mio kosten sollen. Mit 8 Umkleideräumen und einem zweiten Kunstrasenfeld am Standort Hellerfichten in Michendorf. Achja, und ein Parkhaus mit Autobahnanschluss. München hat ja auch die Allianz Arena. Aber ernsthaft: Das ist zu teuer. Dafür muss sich Michendorf einen finanzkräftigeren Sponsor als uns Bürger suchen. Deshalb empfahl der Ortsbeirat einstimmig, das alte Gebäude durch ein günstigeres Gebäude mit 4 Umkleiden zu ersetzen und statt des zweiten Kunstrasenfelds in Michendorf ein kleines Spielfeld an der Umgehungsbahn in Langerwisch („hinter Netto“) zu errichten. Leider entschied die Gemeindeversammlung am 23.03., erstmal Michendorf weiter auszubauen. Sollen doch unsere jüngsten Wilhelmshorster sehen wie sie dahin kommen. Es gibt ja nicht einmal einen durchgängigen Radweg….

Auch auf der Tagesordnung waren wieder die Irisseeterassen. Die „Freunde & Förderer der Wilhelmshorster Ortsgeschichte“ möchten die Anlage nach den fünf Jahren Rekonstruktion der Gemeinde zum Graffiti abschrubben und Scherben kehren übergeben. Der Entwurf für einen Pachtvertrag liegt übrigens schon vor, Geld wird noch gesammelt.

Auf meinen Wunsch hat sich der Ortsvorsteher erweichen lassen, die Bahnunterführung auf die Tagesordnung zu nehmen. Er berichtete dazu, dass alle bisherigen Verhandlungen mit der DB gescheitert sind. Sogar ein paar Rampen für Fahrräder und Kinderwagen, die fast jeder Provinzbahnhof hat, wären einfach nicht umzusetzen, denn die Unterführung „gehört ja der Bahn, da kann man nichts machen“. Wir haben den Bürgermeister gebeten, uns über die Verhandlungserfolge der letzten 7 Jahre schriftlich zu informieren. Sie können also gespannt bleiben – ich werde berichten.

Die nächste Sitzung des Ortsbeirats findet am 11.05. im Gemeindezentrum statt. Bis dahin

grüßt

Christoph Schulte

Ein Kommentar

  1. Es ist immer wieder erstaunlich, daß Meckerer und Bedenkenträger Fortschritt oder innovative Aktionen in unserm Ort be- oder verurteilen, selbst aber nichts zustande bringen oder nur ihre eigenen privaten Interessen in den Vordergrund stellen.
    Berichte und Ergänzungen zu Ortsbeirats- oder Gemeindevertretersitzungen kann doch jeder verfassen, die bei sachlicher Darstellung hier auch sicher veröffentlicht werden. Aber das macht ja auf Dauer Arbeit …
    In diesem Sinne: Ran an die Buletten!

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