Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

Geschichte

Die kurze aber trotzdem interessante Geschichte der Waldgemeinde Wilhelmshorst verdient es den gegenwärtigen und künftigen Bewohnern nahegebracht zu werden.

Der erste Siedler Gustav WinklerIn einem auf Grund der noch nicht vorhandenen bzw. naturbelassenen Straßen unter schwierigsten Bedingungen herantransportierten ausrangierten Eisenbahnwaggon, lebte der nachweislich erste Bewohner des künftigen Ortes Wilhelmshorst.

Die Landgemeinde Wilhelmshorst wurde ab 1903 entlang der Eisenbahnstrecke Berlin-Dessau (Kanonenbahn oder Wetzlarer Bahn) für kaufkräftige Berliner (Beamte, Offiziere, Kaufleute) als großzügig gestaltete Siedlung mitten im Wald angelegt.

Nach der Besetzung Wilhelmshorsts durch russische Soldaten im Mai 1945 normalisierte sich das Leben erst nach und nach.

OdF - PlatzDie DDR – Jahre waren geprägt von relativem Stillstand der baulichen Entwicklung der Gemeinde, aber auch vom ausgeprägten Gemeinsinn der Bewohner. So wurde u.a. die Tennisanlage auf Initiative der Wilhelmshorster unter großen Mühen eigenhändig wieder neu hergestellt.

Gleichzeitig mit der Kommunalwahl vom 16.10.2003 verlor die Gemeinde Wilhelmshorst durch die Brandnburgische Gemeindereform – nach fast 80 Jahren kommunaler Eigenständigkeit – ihre rechtliche Selbstständigkeit und wurde Ortsteil der neu gebildeten Großgemeinde Michendorf.

Wir suchen alles Interessante zur Geschichte Wilhelmshorsts. Vor allem Fotos, Ansichtskarten, Dokumente, persönliche Erinnerungen.

Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Freunde und Förderer der Wilhelmshorster Ortsgeschichte e.V.

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