Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

2. Oktober 2019
von kpa
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Vielen Dank …

… an die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer, die uns bei unserem ersten Arbeitseinsatz am Irissee und am Blanken Teich geholfen und versorgt haben! Es war erfreulich zu erleben, wie schnell so viel erreicht werden kann, wenn viele Menschen zusammenarbeiten. Schon lange hat das Arbeiten nicht mehr so einen Spaß bereitet!

Uns ist bewusst, dass es noch viel zu tun gibt und unsere gemeinsame Hoffnung besteht nun darin, dass unsere Seen auch wirklich als Seen weiter bestehen. Wir werden uns dafür einsetzen. Um ein kluges Konzept für den Erhalt der beiden Seen zu entwickeln, haben wir bereits Kontakt zu Fachleuten aufgenommen. Zusammen mit diesen und mit der Unterstützung durch die Wilhelmshorster hoffen wir, weitere positive Veränderungen zu realisieren. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Falls Sie Ideen haben, wie Sie uns unterstützen können, nehmen Sie gern mit uns Kontakt auf!

Verein zur Erhaltung und Pflege des Irissees und Blanken Teiches e.V., Vorsitzender: Philipp Krentz,  Mobil 0173 326 39 56

Hardy Schulz

2. Oktober 2019
von kpa
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Auf, Auf – zum Ausverkauf von Wilhelmshorst!

Abgeordnete der vereinigten Allianz der Wilhelmshorst-Gegner haben in der Michendorfer Gemeindevertretung einen einmaligen – oder vielleicht zumindest seltenen – Beschluß gegen den Wilhelmshorster Ortsbeirat und seine Einwohner durchgesetzt:

Die auf Antrag eines Anliegers neben seinem Grundstück gelegene Freifläche, zum öffentlichen Straßenraum gehörend, wird für 24.000 € an ihn verkauft.

Vier Fakten sind zu diesem Fall bedenkenswert.

Zuerst die Frage, wieso und warum die Verwaltung so einen Beschlußantrag überhaupt in die Welt setzt? Es ist doch nicht die Regel, dass der Wunsch eines einzelnen Einwohners 1:1 in das Prozedere der Realisierung mündet! Der Bürgermeister, selbst Wilhelmshorster, hätte doch bei einigem Nachdenken die vielfältige Problematik erkennen können, zumal zahlreiche Bürgerstimmen vor dem Verkauf warnten. Ist sein Ohr immer noch verstopft für Bürgerwillen und Bürgerinitiativen? Oder welche Interessen welcher Drahtzieher werden hier klammheimlich forciert?

Zum zweiten ist zu fragen, was gewählte Abgeordnete aus anderen Ortsteilen bewegt, gegen den Beschluß des benachbarten Ortsbeirates zu stimmen, dessen wohlüberlegte und auch scharf diskutierte Entscheidung aufzuheben, zu anullieren und damit überhaupt die Funktion des Wilhelmshorster Ortsbeirates in Frage zu stellen? 
Neid, Ärger, Mißgunst? Oder anderweitige Interessen?

Zum dritten: wohinein fließen die paar Euros, was wird damit gemacht, wofür werden sie verplempert? Eine neue Verkehrsampel in Stücken, bequemere Sessel für die Mitarbeiter der Verwaltung oder für das unergründliche Loch für den Neubau des Michendorfer Rathauses und -platzes oder einen unnötigen Kreisverkehr?

Schließlich  ist damit ein Präzidenzfall geschaffen, der etlichen Anliegern die Möglichkeit bietet, als kleine Geldanlage (ohne Negativzinsen) ihr Anwesen zu vergrößern.
Denn diese Situation ist in Wilhelmshorst keinesfalls einmalig, sondern von den Ortsgründern als städtebauliches Merkmal bewußt vorgesehen. Allein im Nordteil von Wilhelmshorst gibt es sieben Straßenecken-Freiflächen, fälschlich in verschleiernder Absicht Arrondierungsflächen genannt, nun freigegeben zum Verkauf – der Ausverkauf  des Tafelsilbers wird fortgesetzt.
Schließlich kann man ja auch andere Wilhelmshorster Flächen verscherbeln, wie das Waldstück zwischen Eichenweg und An den Bergen. Auch Freiheitsplatz  sowie den Brunnen- oder Goethepatz können günstig verkauft und bebaut werden

Antragsteller bitte melden beim Bürgermeister von Michendorf, eine positive Behandlung durch die Verwaltung ist sicher und die Zustimmung der Michendorfer Gemeindevertretung ist zweifellos gesichert!

Klaus-Peter Anders

Radtour

11. September 2019
von kpa
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Fortschritt beim Radweg Langerwisch-Saarmund

Die forcierten Proteste gegen den Stillstand bei der Planung und Bau des dringend benötigten Radwegs durch 2 Radler-Demonstrationen zeigen Wirkung: Ein Runder Tisch tagte adhoc in Michendorf. Den Radweg werden auch Saarmunder Schüler der Wilhelmshorster Schule sowie Sport-Kinder und Jugendliche aus Wilhelmshorst, die in Saarmund trainieren, nutzen.

Wenn alle Beteiligten ihr Wort halten, ist die Realisierung des Radweges von Langerwisch nach Saarmund gesichert.
Am Dienstag den 10. September trafen sich auf Einladung der Gemeinde Michendorf die wichtigsten Partner für den neuen Radweg entlang der L77. Dabei waren neben Vertretern der Gemeindeverwaltung Michendorf auch die Bürgermeisterin von Nuthetal Frau Hustig, der Leiter der Potsdamer Niederlassung des Landesbetriebes Straßenwesen Herr Schmidt, die betroffenen Flächeneigentümer Herr und Frau Bildt aus Langerwisch, der zuständige Abteilungsleiter des Unternehmens Landgard Herr Engh mit Rechtsanwalt Drewes und das von Landgard beauftragte Planungsbüro I.B.S. aus Beelitz. Auch die neu gewählte, zukünftige Bürgermeisterin der Gemeinde Michendorf Claudia Nowka (Bündnis für Michendorf) nahm teil.
Das Gespräch wurde vom Vorsitzenden der Gemeindevertretung Volker Wiedersberg (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) geleitet. Der Gesprächstermin bot zeitlich die letzte Möglichkeit, um den Bau des Radweges durch den Landesbetrieb Straßenwesen (LS) mit den zugesagten Fördermitteln zu realisieren. Herr Schmidt vom LS stellte dar, dass eine Fertigstellung des Radweges im Jahr 2020 nur abgesichert werden kann, wenn im Oktober 2019 die Ausschreibungen für die ersten Arbeiten erfolgen. Voraussetzung hierfür sind aber konkrete Informationen der Firma Landgard darüber, wie das auf den Grundstücken des Pflanzengroßmarktes in Langerwisch anfallende Regenwasser in den Mittelgraben abgeleitet wird. Denn an dieser Stelle drückt das gesammelte Regenwasser auf das Straßenbauwerk und macht eine Gründung des an der südlichen Straßenseite zu bauendem Radweges unmöglich, wenn es nicht weitergeleitet werden kann.
Alle Beteiligten des Gespräches bekundeten, dass sie an einer umgehenden Realisierung des Radweges das größte Interesse haben, damit die Fördermittel wirksam werden können. Das bedeutet, die Firma Landgard und Frau Bildt als Eigentümerin und Nutzerin der zwischen Straße und Mittelgraben gelegenen Wiesen müssen sich kurzfristig vertraglich einigen. In dem Gespräch gelang es, eine wegweisende Lösung zu entwickeln, die den Bau des Radweges in dem engen vorgegebenen Zeitrahmen ermöglicht. Die entsprechenden Vereinbarungen zwischen Landgard und Frau Bildt werden in den nächsten Tagen fixiert. Vereinbart wurde auch, dass die Firma Landgard bis Mitte Oktober 2019 einen Zeitplan an den Landesstraßenbetrieb zur Durchführung der Maßnahmen vor.
Dies ist dann der Startschuss für den Beginn der Vorbereitungen durch den Landesstraßenbetrieb für die Bauarbeiten. In den darauffolgenden Monaten müssen die Maßnahmen der Beteiligten ineinandergreifen. Damit dies gelingt, werden alle Beteiligten im Kontakt bleiben. Die Firma Landgard wird dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Michendorf Herrn Wiedersberg zur nächsten Sitzung der Gemeindevertretung am 30. September den Stand der Dinge – auch für die Öffentlichkeit – mitteilen. Sollten sich bis dahin Schwierigkeiten ergeben, wird die Gemeinde Michendorf erneut zu einem Runden Tisch einladen.

[PM der Gemeinde MD]

31. August 2019
von kpa
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Neue Zeitungen für die Bürger

Turnusgemäß erscheint zum Monatsbeginn der ›Märkische Bogen‹ Nr. 9 für September 2019 mit Themen aus der Gemeinde und Region.
— Unbemerkt von der Öffentlichkeit fand ein Besuch der Bundesfamilienministerin Giffey in der Wilhelmshorster Kita Kunterbunt statt, die zZ. von 31 Kindern  (von 90 Plätzen) besucht wird.
— Die FFW Wilhelmshorwst feierte ihren 90. Geburtstag mit einem Fahrzeugkorso durch den Ort und ganztägigen Glanzpunkten um das Feuerwehrhaus.
[Langerwischer Bürger, 1,30 € im Konsum]

Der ›Michendorfer Blick‹ (9. Ausgabe vom August 2029) berichtet über gemeindliche, regionale und brandenburgische Erfolge und Probleme.
[SPD, kostenlos im Briefkasten]

Knapp vor der Wahl gibt’s eine neue Ausgabe der ›Michendorfs Kritische Blätter‹ vom August 2019 mit namensgemäßen Beiträgen zur Politik in der Gemeinde und
— dem Wilhelmshorster Problem der Seen-Verlandung durch fehlende Wasserzuführung (ungenannt die direkte oder indirekte Wasserentnahme zur Rasenberegnung durch Anwohner).
[Hg. A. Jentzsch, 1,50 € im Konsum und anderen Entnahmestellen]

11. August 2019
von kpa
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90 Jahre FFW Wilhelmshorst

Am nächsten Wochenende feiert die Freiwillige Feuerwehr Wilhelmshorst ihn 90jähriges Bestehen.

Dazu findet am Sonnabend, dem 17. August 2019 ab 9:30 Uhr ein großer Umzug durch den Ort mit vielen Fahrzeugen statt;

ab 10  bis 15 Uhr gibt es am Depot viele Veranstaltungen:

— Technikshow,
— Fahrt im Korb der 28-Meterleiter,
— Feuerwehrfahrten für die Jüngsten,
— spannende Experimente,
— Hüpfburg für die Kleinen.

Für die Großen gibt es Bier- und Grillwaren.

Und am Abend ab 19 Uhr Tanz im Festzelt am Gemeindezentrum in der Schweitzerstraße.

Alle Wilhelmshorster und Gäste sind herzlich eingeladen!

26. Juli 2019
von msk
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Fahrplanänderungen bei der Bahn

Bis einschließlich Sonntag, den 11.08.2019, kommt es zu Änderungen bei den Bahnverbindungen mit RE7 und RB33. Grund hierfür sind Bauarbeiten an einer Autobahnbrücke.

Die RE7 wird zwischen Beelitz-Heilstätten und Berlin-Wannsee über Potsdam Hbf. (zusätzlicher Halt) umgeleitet. Zudem ist zwischen Michendorf und Berlin-Wannsee ein gesonderter Pendelverkehr eingerichtet. In Wannsee besteht Anschluss an die Züge in Richtung Berlin Zentrum. Bitte beachten Sie die geänderten Abfahrzeiten! Details hierzu sowie den Ersatzfahrplan finden Sie hier und hier.

Bitte beachten Sie, dass – entgegen der Bauinfo der Bahn – die von der ODEG betriebene RB33 in dieser Zeit zwischen Beelitz Stadt und Berlin-Wannsee komplett ausfällt.

Auch eine Vorankündigung für Bauarbeiten an der Berliner Stadtbahn vom 10.09.-14.10.2019 ist bereits von der Bahn veröffentlicht worden. Dann sollen die Halte zwischen Berlin-Charlottenburg und Berlin Hbf. entfallen.

19. Juni 2019
von kpa
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Der Neue ist der Alte: Gerd Sommerlatte bleibt im Amt

Mit 5:4 Stimmen bestätigten die neu gewählten Ortsbeiratsmitglieder auf ihrer konstituierenden Sitzung am 18. Juni Gerd Sommerlatte im Amt des Ortsvorstehers. Als Gegenkandidat war Hardy Schulz (merkwürdigerweise nicht von seiner Wahlformation) benannt worden, dessen Jugend zwar gelobt, aber dessen Unbekanntheit im Gremium einem Wechsel in der Führung des Ortsparlaments entgegen stand.

Sommerlatte wurden seine Erfahrung und gute Sacharbeit angerechnet; unisono wurde künftig eine bessere Information der  Einwohner gewünscht, wie auch im Beirat eine parteioffene Zusammenarbeit zum Wohle der Wilhelmshorster gefordert wurde.

Der Ortsbeirat wird zZ. gebildet aus:

Ortsvorsteher: Gerd Sommerlatte (IGW)
Stellvertreter: Hardy Schulz (Bündnis 90/Grüne)

Mitglieder:

Marianne Baer (SPD)
Dr. Wolfgang Link (CDU)
Marita Overbeck (CDU)
Hans Joachim Pieper (AFD)
Ernst Joachim Sattler (BfM)
Dr. Christoph Schulte (Bündnis 90/Grüne)
Ulrike Zoschke (IGW) 

(BfM – Bündnis für Michendorf ; IGW – Initiativgruppe für Wilhelmshorst)

Wir wünschen der neuen Vertretung neben zukunftsträchtigen Ideen vor allem Durchsetzungsvermögen! D. Red,

12. Juni 2019
von kpa
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Wilhelmshorster Wetter wütete

Ein analoges WWW erwischte nun auch mal unsere Idylle, nachdem viele angekündigte Unwetter der jüngsten Wochen immer einen Bogen um Wilhelmshorst gemacht hatten.

Vollgelaufene Keller und Straßenunterspülungen hielten sich aber diesmal aufgrund des fortgeschrittenen Ausbauzustandes in Grenzen; einzig der immer bei Starkregen betroffene Hasensprung machte sich in niedere Gefilde auf den Weg und plazierte sich wie immer weitflächig  im Ravensbergweg. Dort war schon am Vormittag der Michendorfer Bauhof am werkeln, den Flächenerguß mit starker Technik zusammenzufegen und abzutranportieren. Wohin durfte der fleißige Mann nicht sagen, „nur der Bürgermister hätte Rede- und Auskunftsrecht“, was angesichts einer so weltbewegenden Angelegenheit sicher berechtigt ist.

Denn nach vielmaligen Hinweisen eines betroffenen Anliegers, doch mal bayerische oder österreichische Steilstraßenbaukenntnisse anzuwenden und der steten Verweigerung des Bauamtes unter wechselnder Führung irgendwelche Ratschläge zu ästhimieren, ist der neuerliche Erdrutsch tatsächlich ein Politikum.

Seit den Nachtstunden war eine hörbare Auswirkung auch ein Defekt an der Bahnschranke, der dazu führte, daß alle Züge befehlsgemäß vor der Schranke anhalten mußten und erst nach mehr oder weniger langem und lauten Hupen weiterfahren durften.

Der zusätzliche Halt verlängerte die Fahrzeit der Züge wie die – sowieso schon langen – Schrankenschließzeiten um 2–5 Minuten. Eine (vergessene?) Leiter deutete auf den fortdauernden Notfall. Ab Mittag des Tages (12. 6.) waren Halt und Huperei der Züge beendet.

Also, auf zu neuen Erkenntnissen!