Wilhelmshorst

Die Waldgemeinde in Brandenburg

gustav

14. August 2017
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Informationsveranstaltung zur Breitbandversorgung

Öffentliche Informationsveranstaltung zur Breitbandversorgung in der Gemeinde Michendorf

Die Gemeinde Michendorf lädt alle interessierten Bürger und Bürgerinnen sowie Unternehmer zur öffentlichen Informationsveranstaltung zum Thema Breitbandversorgung im Gemeindegebiet am Mittwoch, den 6. September ab 18 Uhr in das Gemeindezentrum „Zum Apfelbaum“ Michendorf ein.

„Uns erreichen aus Teilen unserer Gemeinde immer wieder Beschwerden zur schlechten Internetverbindung. Wir haben mit Nachdruck an die  Verantwortlichen appelliert, den Breitbandausbau voran zu bringen, um damit die Internetgeschwindigkeit zu verbessern.“ teilt Bürgermeister Reinhard Mirbach mit. Er äußerte sein Verständnis für den Unmut der Bürger und Bürgerinnen und vor allem auch für Unternehmen, die auf eine gewisse Höchstgeschwindigkeit bei der Internetverbindung angewiesen sind.

„Ich habe mit der Telekom, dem Beauftragten für Breitband des Landkreises Potsdam-Mittelmark und der verantwortlichen Firma für den Breitbandausbau in der Region Michendorf DNS.net Kontakt aufgenommen und Gespräche geführt.“ informiert Mirbach. Die Ergebnisse sowie Fragen zum „Wann?“ „Wo?“ und „Welche Geschwindigkeit?“ sollen in einer öffentlichen Informationsveranstaltung erörtert werden. Karsten Gericke – Breitbandbeauftragter des Landkreises Potsdam-Mittelmark, der zuständige Bauleiter für den Ausbau des Glasfasernetzes Herr Klose und ein Ansprechpartner von DNS.net für den Vertrieb der Produkte im Privatkundenbereich haben ihre Teilnahme zugesagt.

„Die Bürgerinnen und Bürger und auch die Unternehmer warten in einigen Teilen unserer Gemeinde schon lange auf den Glasfaserausbau und hoffen auf eine deutliche Verbesserung. Ihnen soll daher auch die Möglichkeit gegeben werden, ihre verbleibenden Fragen direkt an die Verantwortlichen zu stellen.“ ergänzt der Bürgermeister und ist zuversichtlich, dass die Informationsveranstaltung mitunter auch gute Neuigkeiten hervorbringen wird.

Reinhard Mirbach, Michendorf 10.8.17
Bürgermeister

huchel

25. Juli 2017
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20 Jahre Peter-Huchel-Haus mit der Nobelpreisträgerin Herta Müller

Jubiläumsfeier

am Sonntag, 03. September 2017 um 14 Uhr im Peter-Huchel-Haus.

Seit 1997 ist das Peter-Huchel-Haus ein Ort für Lesungen und Gespräche und zugleich des Erinnerns an Peter Huchel, einen der bedeutendsten deutschen Dichter des 20. Jahrhunderts. Schon zu Huchels Zeiten war das Haus im Hubertusweg Treffpunkt von Schriftstellern: Ingeborg Bachmann, Max Frisch, Wolf Biermann, Heinrich Böll, Günter Kunert, Ludvík Kundera, Reiner Kunze und viele andere zählten zu seinen Besuchern. In den letzten 20 Jahren haben hier über 400 Schriftsteller gelesen und mit ihrem Publikum diskutiert, darunter auch eine große Zahl international bekannter Autoren. Zum Jubiläum liest die Nobelpreisträgerin Herta Müller und spricht mit dem Schriftsteller und Leiter des Berliner Literaturhauses Ernest Wichner über Peter Huchel.

Es sprechen: Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg sowie Prof. Hans Dieter Zimmermann, Vorsitzender des Peter-Huchel-Gedenkstätte e.V.

Lutz Seiler, Leiter des Peter-Huchel-Hauses, liest drei Gedichte von Peter Huchel und drei Gedichte von Erich Arendt.

Nach den Lesungen und Reden laden wir Sie zu einem kleinen Büfett und Getränken ein. Das Fest findet im Garten des Peter-Huchel-Hauses statt. Bei schlechtem Wetter im Haus. Wegen der dort beschränkten Platzverhältnisse werden in diesem Fall Lesungen und Gespräche per Bild und Ton nach draußen übertragen.

Weitere Informationen unter: Peter-Huchel-Haus, Hubertusweg 41, 14552 Michendorf / OT Wihelmshorst, Tel. 033205-62963, www.peter-huchel-haus.de

Einen umfangreichen, aber lesenswerten Essay zum Huchel-Haus hat der jetzige „Haus-Herr“ Lutz Seiler »Am Kap des guten Abends« verfaßt, den Sie hier lesen können.

Flohmarkt

25. April 2017
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Familienflohmarkt in Wilhelmshorst

Für Haushalt, Kleidung, Spielzeug uvam. findet am
Sonnabend, dem 6. Mai 17 von 9 bis 16 Uhr

(nur bei schönem Wetter)
auf dem Gelände des Gemeindezentrums in der Schweitzerstráße
ein Flohmarkt statt
.

Anmeldungen sind noch möglich: Standgebühr 5 € (Tel 0160-3742327)

Die Erlöse aus dem Kuchenbasar werden für Spielgeräte in Michendorf verwendet.

 

Eine Veranstaltung des Vereins Kinder-Kinder

 

talent443207

4. April 2017
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Mehr Platz für Pendler im RE7

Zum 03. April wird die von Pendlern stark genutzten Verbindungen des RE7 um 08:15 Uhr von Wilhelmshorst in Richtung Berlin montags bis freitags verstärkt. Dieser verkehrt dann mit weiteren Zugteilen. Dadurch sollen künftig 467 anstatt bislang 300 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Planmäßig werden bereits für die Verbindung um 07:15 Uhr weitere Zugteile eingesetzt.

Zur Pressemeldung des VBB (Link)

labrador

18. März 2017
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Labrador sucht seine Familie

Offenbar ging Herrchen oder Frauchen im Supermarkt einkaufen —und vergaß beim Weggehen den Hund.

Der versuchte in der Kaufhalle nach ihm/ihr zu suchen, bis die Polizei gerufen wurde.

Nun wartet der hellbraune Labrador im Tierheim Verlorenenwasser (Tel. 033847-41890) auf seine Familie.

Kirche Wilhelmshorst

9. März 2017
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80 Jahre Kirchbau in Wilhelmshorst

Die selbstständige Kirchengemeinde Wilhelmshorst trat 1926 ins Leben. Nur eine eigene Kirche fehlte noch. Dieser Wunsch konnte in der schwierigen Zeit von Inflation und Weltwirtschaftskrise nicht verwirklicht werden. Dann legten die Nazis seit 1933 Kirchenneubauten Steine in den Weg. Um ihren entschlossenen Willen zu demonstrieren, erwarben die Wilhelmshorster Christen 1934 vorab eine 260 kg schwere Bronzeglocke. Diese wurde provisorisch zwischen zwei Kiefern-Stämmen auf dem Schulgelände am Heidereuterweg aufgehängt, wo seinerzeit Gottesdienste statt fanden.
Der Ortsgründer Wilhelm Mühler hatte in seinem Parzellierungsplan von 1907 den Bau einer Kirche auf dem Kirchplatz (heute: Goetheplatz) mitten im Ort vorgesehen: ein markanter Standort an der Nord-Süd- Magistrale (heute: Peter-Huchel- Chaussee). Diese exponierte Lage erkannten auch die Nazis und erlaubten keinen Kirchbau auf diesem Platz. Sie spielten vielmehr mit dem Gedanken, an dieser Stelle ein „Adolf-Hitler- Haus“ ihrer Partei zu errichten. Schließlich gestatteten sie den Bau einer kleinen, bescheidenen Kirche knapp 100 Meter südlich des heutigen Goetheplatzes, wo ursprünglich das Pfarrhaus vorgesehen war.

Dass die Wilhelmshorster in diesen schwierigen Zeiten doch noch zu einer Kirche kamen, hatten sie nicht zuletzt dem auf Kirchenbau spezialisierten Berliner Architekten Winfried Wendland (1903-1998) zu verdanken. Als Mitglied der NSDAP, Referent im Preußischen Kultusministerium und Kustos an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin verfügte er über weitreichende Beziehungen seit 1933. Auch nach 1945 engagierte er sich für den Kirchenbau in der DDR – eine spannungsreiche Biografie des 20. Jahrhunderts, die näher erforscht zu werden verdient.

Kirchenbau

A U S S T E L L U N G mit Plänen, Fotos und Dokumenten zum Bau der Kirche 1937

Eröffnung: Samstag, 11. März 2012, 16 Uhr im Gemeindezentrum Wilhelmshorst / weiterer Öffnungstermin: Sonntag, 19. März, von 14 bis 18 Uhr
danach mit besonderer Termin-Vereinbarung

überfall

20. Februar 2017
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Raubüberfall !

Fast schon täglich finden Überfälle auf Geschäfte in unserer Region statt. Wenn es aber unseren kleinen Ort betrifft, ist nicht nur die Aufregung, sondern die Bedrohung der Existenz besonders groß.

Nun traf es unseren Konsum, die Polizei – siehe unseren Presseticker – nennt den Krügerschen Eckladen An der Aue / Huchel-Chaussee „Post“, der am Freitag kurz vor Ladenschluß überfallen wurde. Die Inhaberin Frau Herken wurde von zwei riesigen Verbrechern bedroht und hat verständlicherweise nun Angst und Furcht vor ähnlichen Wiederholungen.

Nach Anruf bei der Polizei waren schnell zwei Streifenwagen vor Ort, später dann noch Wagen der Kriminalpolizei, die zu dem Raub ermittelten. Es gab sogar Zeugen, die aus der Nähe den Überfall bemerkten. Deren Aussagen wären wichtig, und vielleicht sogar zielführend, wenn — wenn sie was hätten sehen können.

Doch eine Beleuchtung des kleinen Parkplatzes An der Aue zwischen Huchel-Chaussee und Vogelweide, vor Monaten gefordert und versprochen, um die im Dunkeln gefährliche Situation von kreuzenden Fußgängern und dem heftigen Abendautoverkehr An der Aue zu entschärfen, fehlt noch immer. Erst auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung wurde zum wiederholten Mal die versprochene Lampe angemahnt. Wenn die gebrannt hätte, hätten die Zeugen das Nummernschild des Fluchtautos erkennen und eine bessere Täterbeschreibung abgeben können.

Es wäre also eine schnellere Arbeitsweise der Verwaltung wünschenswert, wie auch eine deutlichere Präsenz der Polizei. Ungewiß, ob der früher auf seinem Moped durch den Ort rasende „Kugelblitz“ oder der im Ort ansässige ABV den heutigen Herausforderungen gegenüber der Verbrecherwelt gewachsen wären; ein größeres Sicherheitsgefühl haben sie vor den in den letzten Jahre erfolgten Sparmaßnahmen bei der Polizei jedenfalls vermittelt.

KPA